Dabei handelt es sich um die plötzliche Verminderung des Blutflusses in einer Extremität aufgrund eines plötzlichen Verschlusses der Arterie, die sie mit Blut versorgt, verursacht durch einen Thrombus (Blutgerinnsel).
Sie treten bei Patienten mit prädisponierenden Faktoren für eine Hyperkoagulabilität auf, wie z.B. Atherosklerose, Herzinsuffizienz, Trauma, Dehydrierung, frühere arterielle Rekonstruktionen (Vorhandensein von Transplantaten), als Komplikation einer diagnostischen Technik, hyperkoagulierbare Zustände (Antiphospholipid-Syndrom, Krebs), Medikamente usw.
Der Verschluss erfolgt plötzlich mit sehr schweren Symptomen wie Schmerzen, Blässe, Veränderung der Empfindsamkeit und Fehlen des Pulses.
Er wird durch klinische Befragung und körperliche Untersuchung diagnostiziert. Er wird durch eine Untersuchung des Blutkreislaufs bestätigt, z.B. durch einen Doppler-Ultraschall oder eine Arteriographie.
Die Behandlung besteht aus Antikoagulation und verschiedenen chirurgischen Eingriffen je nach Schweregrad. Es handelt sich um einen medizinischen Notfall, der sofort behandelt werden muss.
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