Es handelt sich um eine Entzündung der Leber, die durch das Hepatitis-B-Virus verursacht wird.
Sie wird durch Kontakt mit kontaminiertem Blut oder anderen biologischen Flüssigkeiten übertragen. Am häufigsten wird sie durch Kontakt mit Blut aus einer Wunde oder sexuell durch Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten übertragen.
Zu Beginn treten die üblichen Symptome einer Virusinfektion auf: Müdigkeit, Muskelschmerzen, leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit und Durchfall. Danach treten charakteristische Symptome auf: Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten (Gelbsucht), dunklerer Urin (Cholurie) und bleicher Kot (Acholia).
Die Diagnose wird durch klinischen Verdacht, durch Befragung und körperliche Untersuchung gestellt. Sie wird durch Blutuntersuchungen (Serologie) bestätigt.
Die Symptome sollten mit Schmerzmitteln, Antipyretika und Antiemetika behandelt werden, wobei auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten ist. Sehr schwere oder chronische Infektionsfälle können mit antiviralen Medikamenten behandelt werden.
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