Akuter Schnupfen - Akuter Nasenkatarrh (Kinderheilkunde)

Sehr niedrige Dringlichkeit
Häufig-
Es ist eine selbstlimitierende Infektion der oberen Atemwege, die alle Altersgruppen betrifft. 
Sie wird durch Viren verursacht, die durch Speicheltropfen übertragen werden, die durch Niesen und Husten entlassen werden, oder durch Gegenstände, die mit Speichel oder Schleim des infizierten Kindes kontaminiert wurden.  
Es äußert sich durch flüssigem Nasenschleim, Husten und gelegentlich Halsschmerzen oder niedrigem Fieber. 
Die Diagnose erfolgt klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung; Bestätigungstests sind nicht erforderlich.
Da es sich um eine Virusinfektion handelt, sollten nur die Symptome behandelt werden, ohne dass Antibiotika eingenommen werden müssen. Eine medikamentöse Behandlung ist in der Regel nicht erforderlich. 
Eine gute Hydrierung sollte durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr aufrechterhalten werden. Eine Nasenspülung mit Kochsalzlösung wird insbesondere bei jüngeren Kindern empfohlen. Zur Regulierung der Atemluftqualität kann ein Luftbefeuchter eingesetzt werden.
Bibliographische Referenzen
  1. Diane E Pappas. The common cold in children: Management and prevention. UpToDate, Junio 2016
  2. Diane E Pappas. The common cold in children: Clinical features and diagnosis. UpToDate, Noviembre 2015
  3. Heikkinen T. The common cold. Lancet 2003; 361:51.
  4. Pappas DE. The common cold and decongestant therapy. Pediatr Rev 2011; 32:47.
  5. Michael A. Rubin. Faringitis, otalgia y síntomas de la porción superior de las vías respiratorias. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 44
Verfasser/-in
Dr. Patricia Sánchez
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Schleim verstopft die Nase


    Nasenschleim


    Grüner Nasenschleim


    Niesen


    Wässriger Nasenschleim

Symptome, auf die Sie achten sollten

Wenn das Kleinkind über einen längeren Zeitraum nichts trinkt
Reizbarkeit oder verminderte Reaktion auf Reize
Schwierigkeiten beim Atmen
Fieber (Temperatur über 38 ºC)
Beschleunigte Atmung
Augen- und/oder Ohrenschmerzen.
Gelbliche Sekretion in den Augen
Fortbestehen der Symptome trotz medikamentöser Behandlung über 3 Wochen.

Selbstfürsorge

Eine Flüssigkeitszufuhr von 2 Litern pro Tag einhalten.
2 Sitzungen pro Tag mit einem Luftbefeuchter durchführen.
Nasenspülungen mit Tropfen eines physiologischen Serums.
Händewaschen ist ein wirksames Mittel, um die Verbreitung von Infektionen zu verhindern.