Es handelt sich um eine Entzündung der inneren Auskleidung der Nase.
Je nach auslösender Ursache unterscheidet man zwischen allergischer und nicht-allergischer Rhinitis. Bei ersterem kommt es zu einer immunologischen Reaktion auf bestimmte Stoffe, die als Allergene bezeichnet werden.
Das häufigste Symptom ist eine Nasenverstopfung durch Schleim, meist eine klare Flüssigkeit. Hinzu kommen eine Reizung der Nasenflügel, juckende Augen, Rötung der Bindehaut, Niesen, Reizhusten und eine nasale Stimme. In schweren Fällen kann es zu Kurzatmigkeit kommen, die sich im Liegen verschlimmert. In der Nacht kann sie die Fähigkeit zum Einschlafen beeinträchtigen und andere Symptome wie Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten usw. hervorrufen.
Die Diagnose wird anhand der Anamnese, der körperlichen Untersuchung, Bluttests und Allergie-Hauttests gestellt.
Die Behandlung zielt darauf ab, die auslösende Ursache zu beseitigen und die Symptome zu lindern: Abschwellende Nasentropfen, Kortikosteroide und Spülung der Nasengänge mit hypertoner Salzlösung.
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