Analfissur (Kinderheilkunde)

Nicht dringend
Sehr häufig-

Es handelt es sich um eine Ruptur oder einen Riss der inneren Schleimhaut des Anus, meist im mittleren oder hinteren Bereich.

Es gibt mehrere Auslöser, u.a. das Ausscheiden großer, harter Stühle, lang anhaltender Durchfall, entzündliche Erkrankungen des Dickdarms und Infektionskrankheiten (Syphilis, Tuberkulose). Im Kindesalter ist die häufigste Ursache die Verstopfung, die durch den Abgang harter Stühle verursacht wird, die die Schleimhaut des Anus beschädigen können.

Sie äußert sich durch starke anale Schmerzen, die bei der Defäkation zunehmen. Es kann bluten und typischerweise ist auf dem Toilettenpapier nach dem Stuhlgang ein Blutfleck zu sehen. Das betroffene Kind weint und verweigert sogar den Stuhlgang, was zu einem Teufelskreis führt, da sich härtere und größere Stühle bilden, die schwer abzuführen sind.

Die Diagnose erfolgt klinisch, durch Befragung und Untersuchung des Bereichs.

Die meisten Fälle lassen sich mit konservativer Behandlung beheben. Verstopfung und harter Stuhl sollten durch ballaststoffreiche Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr vermieden werden. Andere verwendete Medikamente: Abführmittel, lokal betäubende Cremes, Vaseline oder Kombinationen aus Hydrocortison und Zinkoxid. In schweren Fällen kann ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein.

Bibliographische Referenzen
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Verfasser/-in
Dr. Oscar Garcia-Esquirol
Copyright
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Symptome

    Schmerzen im Analbereich verstärken sich beim Stuhlgang


    Beschwerden im Afterbereich


    Schmerzen halten länger als 20 Minuten an


    Schmerzen im Analbereich


    Schmerzen um den Anus herum

Symptome, auf die Sie achten sollten

Fieber (Temperatur über 38 ºC)
Dunkel/schwarz gefärbte Fäkalien
Fortbestehen der Symptome trotz medikamentöser Behandlung über 3 Wochen.

Selbstfürsorge

Es wird empfohlen, sich ausgewogen zu ernähren, wasserlösliche Ballaststoffe (Obst und Gemüse) zu verzehren und blähende Lebensmittel (Bohnen, Kohl, Blumenkohl, Brokkoli), kohlensäurehaltige Getränke mit Konservierungsstoffen, synthetische Süßstoffe und raffinierten Zucker zu vermeiden.
Eine Flüssigkeitszufuhr von 2 Litern pro Tag einhalten.
Vermeiden von Anstrengung während der Ausscheidung von Fäkalien.
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über die Indikation von äußerlich angewandtem Nitroglycerin oder örtlich betäubenden Cremes.