Bewegungsstörung aufgrund einer Krankheit oder einer Verletzung im Kleinhirn.
In der Regel wird sie durch Stoffwechselstörungen, biochemische, immunologische oder toxische Störungen oder durch eine spezifische Schädigung des Kleinhirns (Blutungen, Durchblutungsstörungen, Infektionen) verursacht.
Sie äußert sich durch Gangstörungen, Zittern, Koordinationsstörungen der Hände, Sprachstörungen und verschwommenes Sehen.
Die Diagnose erfolgt durch Anamnese, klinische Untersuchung, neurologische Untersuchung, Computertomographie und Lumbalpunktion zur Analyse der Liquorprobe.
Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab: Bei Blutungen kann eine Operation erforderlich sein, bei vaskulären Unfällen können blutverdünnende Medikamente erforderlich sein, bei Infektionen sind Antibiotika erforderlich und bei Entzündungen des Kleinhirns kann eine Steroidbehandlung erforderlich sein.
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