Ataxie (Kinderheilkunde)

Mittlere Dringlichkeit
-Mäßig schwer

Bewegungsstörung aufgrund einer Krankheit oder einer Verletzung im Kleinhirn.

In der Regel wird sie durch Stoffwechselstörungen, biochemische, immunologische oder toxische Störungen oder durch eine spezifische Schädigung des Kleinhirns (Blutungen, Durchblutungsstörungen, Infektionen) verursacht.

Sie äußert sich durch Gangstörungen, Zittern, Koordinationsstörungen der Hände, Sprachstörungen und verschwommenes Sehen.

Die Diagnose erfolgt durch Anamnese, klinische Untersuchung, neurologische Untersuchung, Computertomographie und Lumbalpunktion zur Analyse der Liquorprobe.

Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab: Bei Blutungen kann eine Operation erforderlich sein, bei vaskulären Unfällen können blutverdünnende Medikamente erforderlich sein, bei Infektionen sind Antibiotika erforderlich und bei Entzündungen des Kleinhirns kann eine Steroidbehandlung erforderlich sein.

Bibliographische Referenzen
  1. Nussinovitch M, Prais D, Volovitz B, et al. Post-infectious acute cerebellar ataxia in children. Clin Pediatr (Phila) 2003; 42:581.
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  5. G. Suárez Otero, P.Tirado Requero y j. Arcas Martínez. Ataxia. Manual de diagnóstico y terapéutica en pediatría. 5ª Edición. Capítulo 130. Páginas 1243:1246
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Symptome

    Beine müssen zum Gehen weiter geöffnet werden als üblich


    Schwierig, aufgrund des wackeligen Gefühls zu stehen


    Schwindel


    Gleichgewichtsverlust beim Gehen


    Schwierigkeiten, koordinierte Bewegungen durchzuführen

Prähospitale Empfehlungen

Vermeiden, sich den Kopf zu stoßen.
Lassen Sie die an der Krankheit leidenden Person nicht alleine.