Atrioventrikulärer Block zweiten Grades, Typ Möbitz I - Wenckebach (Kinderheilkunde)

Nicht dringend
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Der atrioventrikuläre Block (AV-Block) ist eine Herzrhythmusstörung, bei der die Weiterleitung elektrischer Reize zwischen den verschiedenen Herzkammern, den Vorhöfen und den Ventrikeln, gestört ist. Bei einem AV-Block zweiten Grades werden ein oder mehrere Vorhofreize nicht an die Ventrikel weitergeleitet (auf dem Elektrokardiogramm folgt nicht auf alle P-Wellen ein QRS).

Es gibt zwei Typen: Typ I (Mobitz I oder Wenckebach) und Typ II (Mobitz II).

Bei einem AV-Block zweiten Grades nach Mobitz I oder Wenckebach kommt es zu einer progressiven Verlängerung der Durchgangszeit des elektrischen Reizes von den Vorhöfen zu den Ventrikeln (verlängertes PR-Intervall), bis ein Schlag blockiert ist und nicht zu den Ventrikeln weitergeleitet wird.

Das kann bei gesunden Menschen und Sportlern ohne zugrunde liegende Herzerkrankung auftreten. Zu den häufigsten Ursachen gehören angeborene Erkrankungen und frühere Herzoperationen.

In den meisten Fällen treten keine Symptome auf. Wenn doch Symptome auftreten, gehören dazu: Müdigkeit, Schwindel, Bewusstlosigkeit, Brustschmerzen und Kurzatmigkeit.

Die Diagnose basiert auf der Anamnese und der körperlichen Untersuchung. Zur Vervollständigung der Untersuchung werden in der Regel ein Elektrokardiogramm und eine Röntgenaufnahme der Brust durchgeführt.

Die Behandlung zielt darauf ab, die Ursache zu beheben und die Symptome zu behandeln.

Bibliographische Referenzen
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  5. Mangrum JM, DiMarco JP. The evaluation and management of bradycardia. N Engl J Med 2000; 342:703
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Symptome

    Bewusstseinsverlust ohne vorherige Anzeichen


    Atemnot bei Anstrengung


    Atemnot


    Atemnot in der Nacht


    Schnelle Ermüdung

Symptome, auf die Sie achten sollten

Schmerz in der Brust
Verlust des Bewusstseinslevels.
Schwierigkeiten beim Atmen
Muskelschwäche

Selbstfürsorge

Auf eine ausgewogene Ernährung achten: Vermehrter Verzehr von Obst, Gemüse, weißem Fleisch und weniger fettige und frittierte Speisen.
Ausüben von regelmäßiger körperlicher Betätigung, angepasst an Alter und körperlicher Verfassung, mindestens 3-mal pro Woche.
Reduzieren des Tabakkonsums.
Reduzieren von Situationen, die psychischen Stress verursachen.
Regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Kardiologen alle 6-12 Monate.