Beschreibt die Infektion der Schichten, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben und schützen, sogenannte Hirnhäute.
Das Erregerbakterium variiert je nach Alter des Kindes und geographischer Lage, wobei Streptoccocus agalactiae, E. coli, Meningokokken, Pneumokokken und H. influenzae am häufigsten sind.
Sie tritt gewöhnlich mit Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, Krampfanfällen und Nackensteifheit auf. Bei den Jüngsten kann es sich als ein Zustand der Erschöpfung, Reizbarkeit, Ablehnung von Nahrung oder als eine Beule an der Fontanelle manifestieren.
Die Diagnose wird durch die Anamnese und körperliche Untersuchung gestellt und durch eine Liquoranalyse bestätigt.
Die Behandlung erfolgt frühzeitig mit Antibiotika, die bei Verdacht auf eine Pneumokokken- oder H.-influenzae-Meningitis mit Kortikosteroiden kombiniert werden. Es ist eine schwere Erkrankung, die normalerweise eine Aufnahme auf die Intensivstation erfordert.
- Sheldon L Kaplan. Bacterial meningitis in children older than one month: Clinical features and diagnosis. UpToDate. Noviembre 2015
- Sheldon L Kaplan. Bacterial meningitis in children older than one month: Treatment and prognosis. UpToDate. Junio 2015
- Kanegaye JT. Lumbar puncture in pediatric bacterial meningitis: defining the time interval for recovery of cerebrospinal fluid pathogens after parenteral antibiotic pretreatment. Pediatrics 2001; 108:1169.
- Lutsar I. Antibiotic pharmacodynamics in cerebrospinal fluid. Clin Infect Dis 1998; 27:1117.
- Finberg RW. The importance of bactericidal drugs: future directions in infectious disease. Clin Infect Dis 2004; 39:1314.
- Karen L. Roos. Meningitis, encefalitis, absceso cerebral y empiema. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 164

