Bakterielle Hirnhautentzüdnung (Kinderheilkunde)

Mittlere Dringlichkeit
-Mäßig schwer

Beschreibt die Infektion der Schichten, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben und schützen, sogenannte Hirnhäute.

Das Erregerbakterium variiert je nach Alter des Kindes und geographischer Lage, wobei Streptoccocus agalactiae, E. coli, Meningokokken, Pneumokokken und H. influenzae am häufigsten sind.

Sie tritt gewöhnlich mit Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, Krampfanfällen und Nackensteifheit auf. Bei den Jüngsten kann es sich als ein Zustand der Erschöpfung, Reizbarkeit, Ablehnung von Nahrung oder als eine Beule an der Fontanelle manifestieren.

Die Diagnose wird durch die Anamnese und körperliche Untersuchung gestellt und durch eine Liquoranalyse bestätigt.

Die Behandlung erfolgt frühzeitig mit Antibiotika, die bei Verdacht auf eine Pneumokokken- oder H.-influenzae-Meningitis mit Kortikosteroiden kombiniert werden. Es ist eine schwere Erkrankung, die normalerweise eine Aufnahme auf die Intensivstation erfordert.

Bibliographische Referenzen
  1. Sheldon L Kaplan. Bacterial meningitis in children older than one month: Clinical features and diagnosis. UpToDate. Noviembre 2015
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  6. Karen L. Roos. Meningitis, encefalitis, absceso cerebral y empiema. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 164
Verfasser/-in
Dr. Oscar Garcia-Esquirol
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Verminderter Bewusstseinszustand


    Steifer Nacken


    Fieber zwischen 39ºC und 39,9ºC


    Reizbarkeit


    Krämpfe in einem Körperglied

Prähospitale Empfehlungen

Ruhe bewahren.
Nehmen Sie rezeptfreie Analgetika oder entzündungshemmende Mittel ein.
Einnehmen von Antiemetika, wenn Erbrechen auftritt.
Bei Krämpfen ist es wichtig zu verhindern, dass sich die Person den Kopf stößt. Zu diesem Zweck sollte die Person auf die Seite gelegt und kein Gegenstand oder eine Hand in den Mund gesteckt werden.