Es handelt sich um eine Störung der Herzfunktion, bei der das Herz ganz oder teilweise seine Fähigkeit verliert, Blut in den übrigen Körper zu pumpen. Es handelt sich um eine häufige, beeinträchtigende und potenziell tödliche Krankheit. In den Industrieländern leiden etwa 2% der Erwachsenen an Herzinsuffizienz, wobei die Häufigkeit bei den über 65-Jährigen auf 6-10% ansteigt.
Dafür gibt es mehrere Ursachen: Herzinfarkt, Bluthochdruck, Rauchen, Alkoholismus und Diabetes.
Zu den häufigsten Symptomen gehören Müdigkeit, vermindertes Wasserlassen, geschwollene Beine, vergrößerte Halsvenen, Atembeschwerden, Erstickungsgefühl, das sich im Liegen verschlimmert, geistige Verwirrung und Schwitzen auf kalter Haut.
Die Diagnose wird klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung gestellt. Zur Vervollständigung der Untersuchung werden ein Elektrokardiogramm, eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs und eine Echokardiographie durchgeführt.
Das Ziel der Behandlung ist es, die auslösende Ursache zu beheben und die Symptome zu behandeln. Zum Einsatz kommen eine Sauerstofftherapie, eine harntreibende Behandlung, eine blutdrucksenkende Behandlung und eine Behandlung zur Verbesserung der Pumpleistung des Herzens. Prävention ist wichtig, um Rückfälle zu vermeiden: Ernährung, Einstellung des Rauchens, Kontrolle des Blutdrucks, usw.
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