Sehr starke Kopfschmerzen mit Beteiligung des Trigeminusnervs, die typischerweise eine Seite des Schädels betreffen.
Die genaue Ursache ist nicht bekannt, man nimmt jedoch an, dass es sich um eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren handelt: Alkohol, Nitroglyzerin, Parfüm, Inhalation von Erdölderivaten und Tabak (bis zu 85% der Patienten sind Raucher).
Die Krankheit äußert sich durch sehr starke Kopfschmerzen in Form von Schüben, die zwischen fünfzehn Minuten und drei Stunden andauern. Sie treten in der Regel immer zur gleichen Tageszeit auf. Begleitet wird er von Tränenfluss und Rötung eines Auges, hängenden Augenlidern, laufender Nase und Schwitzen auf derselben Gesichtshälfte.
Die Diagnose wird klinisch gestellt, durch Befragung und körperliche Untersuchung.
Die Schmerzen sollten mit Analgetika, Sauerstoffinhalation und Entspannungstechniken kontrolliert werden. Triptane (Migränemedikamente) haben sich bei der Schmerzlinderung als wirksam erwiesen. In wiederkehrenden Fällen kann mit Medikamenten wie Verapamil +/- Kortison vorgebeugt werden.
- Arne, M. Cluster headache: Epidemiology, clinical features, and diagnosis. UpToDate. May 22, 2014.
- Goadsby, Peter J., Raskin, Neil H. Migrañas y otras cefaleas primarias. Cefalea en racimo. Harrison. Principios de Medicina Interna. Volumen 2. 19ª Edición. 2594:2596.
- A. Urbano-Márquez, R. Estruch. Generalidades. Cefalea acuminada (Cluster headache). Farreras Rozman. Medicina Interna. Volumen II. Duodécima edición. 1318.

