Cluster-Kopfschmerzen - Bing-Horton-Syndrom (Kinderheilkunde)

Nicht dringend
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Sehr starke Kopfschmerzen mit Beteiligung des Nervus Trigeminus, die typischerweise eine Seite des Schädels betreffen. Sie tritt am häufigsten bei Männern über 10 Jahren auf.

Die genaue Ursache ist unbekannt, obwohl angenommen wird, dass sie auf eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Exposition gegenüber Umwelteinflüssen wie Parfum zurückzuführen ist.

Es verläuft mit sehr intensiven Kopfschmerzen in Form von Ausbrüchen, die 15 Minuten bis drei Stunden dauern. Normalerweise zur gleichen Tageszeit. Es wird begleitet von tränenden und geröteten Augen, herabfallenden Augenlidern, Nasensekretion und Schwitzen auf der gleichen Seite des Gesichts.
Die Diagnose erfolgt klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung.
Die Schmerzen sollten mit Analgetika, Sauerstoffinhalation und Entspannungstechniken kontrolliert werden. Triptane (Medikamente gegen Migräne) haben sich bei der Schmerzlinderung als wirksam erwiesen. In wiederkehrenden Fällen kann das Auftreten durch medikamentöse Maßnahmen wie Verapamil +/- Cortison verhindert werden.

Bibliographische Referenzen
  1. Daniel J Bonthius, Andrew G Lee, Andrew D Hershey. Headache in children: Approach to evaluation and general management strategies. UpToDate. Aug 18, 2015.
  2. Arne May. Cluster headache: Epidemiology, clinical features, and diagnosis. UpToDate. May 22, 2014.
  3. Nesbitt AD, Goadsby PJ. Cluster headache. BMJ 2012; 344:e2407.
  4. Russell MB. Epidemiology and genetics of cluster headache. Lancet Neurol 2004; 3:279.
  5. Goadsby PJ. Raskin NH. Migraña y otras cefaleas primarias. Harrison. Principios de Medicina Interna. Volumen 2. 19º Edición: 2594-2596.
Verfasser/-in
Dr. Sara Vitoria
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Lokal begrenzte Kopfschmerzen


    Kopfschmerzen


    Kopfschmerzen hinter den Augen


    Kopfschmerzen nachts und/oder beim Aufwachen


    Einzelnes rotes Auge

Symptome, auf die Sie achten sollten

Fieber (Temperatur über 38 ºC)
Steifheit des Nackens
Falls von Krampfanfällen begleitet
Verlust von Empfindsamkeit und/oder Beweglichkeit in den Extremitäten
Wenn Sie ein Trauma erlitten haben.
Verschwommene Sicht
Erbrechen

Selbstfürsorge

Nehmen Sie rezeptfreie Schmerzmittel ein und konsultieren Sie Ihren Hausarzt, um weitere Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.
Vermeiden von Koffein, Alkohol, Zigaretten und/oder Bildschirmen.