Coronavirus - COVID-19

Nicht dringend
Sehr häufigMäßig schwer

Es handelt sich um eine Virusinfektion, die normalerweise Tiere betrifft, aber auch Menschen befallen kann. Ein Beispiel ist das Coronavirus COVID-19, das erstmals im Dezember 2019 in der Stadt Wuhan in China nachgewiesen wurde.

Unter Menschen wird es durch Atemtröpfchen, direkten Kontakt mit infizierten Sekreten aus Nase, Mund und Augen oder durch Kontakt mit infizierten Oberflächen übertragen.

Die Symptome äußern sich in Halsschmerzen, Husten, Müdigkeit, Fieber sowie Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns. In schweren Fällen kann es zu Atembeschwerden im Zusammenhang mit einer Lungenentzündung kommen. Schwere Fälle treten meist bei älteren Menschen und/oder bei Personen mit Herz-, Lungenkrankheiten, Diabetes oder Immunproblemen auf. Einige Personen können Symptome mehr als 4 Wochen oder sogar Monate nach der Infektion zeigen.

Die Diagnose erfolgt klinisch und durch Antigentests. Sie kann durch molekulare Techniken (RT-PCR) und DNA-Sequenzierung bestätigt werden.

Die Behandlung basiert auf der Symptomkontrolle, hauptsächlich zu Hause. Schwere Fälle mit Atembeschwerden, Brustschmerzen oder plötzlicher Verwirrung sollten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Es wurden Impfstoffe entwickelt, die die Ansteckung reduzieren oder im Falle einer Erkrankung die Symptome mildern können. Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigte, dass ungeimpfte Personen, die bereits COVID-19 hatten, eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, erneut infiziert zu werden, als Personen, die alle Impfdosen erhalten haben.

Personen, die vollständig geimpft sind, können dennoch Durchbruchinfektionen erleiden und das Virus an andere weitergeben.

Links zu nützlichen Informationen:

Weltgesundheitsorganisation: WHO

Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention: CDC

Bundesministerium für Gesundheit: BMG

Bibliographische Referenzen
  1. WHO. Statement on the meeting of the International Health Regulations (2005) Emergency Committee regarding the outbreak of novel coronavirus (2019-nCoV). 23 January 2020.
  2. European Centre for Disease Prevention and Control. Cluster of pneumonia cases caused by a novel coronavirus, Wuhan, China; – 17 January 2020. ECDC: Stockholm; 2020.
  3. European Centre for Disease Prevention and Control. Criteria to initiate testing for 2019-nCoV. Laboratory testing of suspect cases of 2019 nCoV using RT-PCR.
  4. WHO. Global Surveillance for human infection with novel coronavirus (2019-nCoV). Interim guidance 21 January 2020. 
  5. WHO. Clinical management of severe acute respiratory infection when novel coronavirus (nCoV) infection is suspected. Interim guidance 12 January 2020.
  6. WHO. Laboratory testing for 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) in suspected human cases. Interim guidance. 14 January 2020. 
  7. WHO. Infection prevention and control during health care when novel coronavirus (nCoV) infection is suspected. Interim guidance- January 2020.
  8. Siegel JD, Rhinehart E, Jackson M, Chiarello L, and the Healthcare Infection Control Practices Advisory Committee. 2007 Guideline for Isolation Precautions: Preventing Transmission of Infectious Agents in Healthcare Settings. Last update: July 2019.
  9. WHO. Home care for patients with suspected or confirmed COVID-19 and management of their contacts. WHO COVID-19
  10. UpToDate. COVID-19: Epidemiology, virology, and prevention
Verfasser/-in
Dr. Oscar Garcia-Esquirol
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Müdigkeit / Erschöpfung


    Verlust des Geschmackssinns


    Verlust des Geruchssinnes


    Husten


    Fieber / fiebriges Gefühl

Symptome, auf die Sie achten sollten

Hohes Fieber (39 ºC oder mehr)
Gefühl von Kurzatmigkeit
Schwierigkeiten beim Atmen
Vorgeschichte von Immunschwäche (HIV, Diabetes mellitus, onkologische Erkrankungen, längere Einnahme von Kortikosteroiden).
Verlust von Empfindsamkeit und/oder Beweglichkeit in den Extremitäten
Verschwommene Sicht
Schmerzen am Thorax
Übermäßiges Schwitzen

Selbstfürsorge

Isolieren der Person zu Hause für 7-10 Tage ab dem Beginn der Symptome.
Nehmen Sie rezeptfreie Analgetika oder entzündungshemmende Mittel ein.
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über die Indikation von Sirupen oder hustenstillenden Mitteln.
Moderate Ruhe, Ausruhen bis die Symptome nachlassen.
Eine Flüssigkeitszufuhr von 2 Litern pro Tag einhalten.
Auf eine ausgewogene Ernährung achten: Vermehrter Verzehr von Obst, Gemüse, weißem Fleisch und weniger fettige und frittierte Speisen.
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über die Indikation von Antibiotika.