Demenz vom Typ Alzheimer - Senile Demenz vom Typ Alzheimer

Nicht dringend
Häufig-

Hierbei handelt es sich um einen Verlust der Gehirnfunktion, wodurch Gedächtnis, Denkvermögen und Verhalten beeinträchtigt sind. Es ist die häufigste Form der Demenz, die unheilbar ist und tendenziell Menschen über 65 Jahre betrifft.

Obwohl die genaue Ursache nicht bekannt ist, gibt es bestimmte genetische Veranlagungen, die mit dieser Krankheit in Verbindung stehen.

Zu Beginn kann die Erkrankung zu Ereignissen von Vergesslichkeit führen, die kürzlichen Gedächtnisstörungen zugrunde liegen. Dabei können sich auch andere Symptome beobachten lassen, wie z.B. Schwierigkeiten bei der Ausführung von Aufgaben, die früher einfach waren, Schwierigkeiten bei der Problemlösung, Stimmungs- oder Persönlichkeitsveränderungen, die mit Depressionen verwechselt werden können, veränderte Schlafmuster und die fehlende Fähigkeit sich an Personen, Orte und Ereignisse zu erinnern. Sehr fortgeschrittene Fälle sind gekennzeichnet durch Probleme bei der Ausführung grundlegender Aktivitäten des täglichen Lebens, wie Essen, Ankleiden und Baden, Sprachverständnis usw.

Die Diagnose erfolgt klinisch. Dabei müssen auch weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um andere mögliche Ursachen der Demenz ausschließen zu können.

Es gibt keine Heilung für Demenz, die durch die Alzheimer-Krankheit verursacht wird. Jedoch gibt es Therapiemöglichkeiten und medikamentöse Behandlungen, die das Fortschreiten der Symptome durchaus verzögern können.

Bibliographische Referenzen
  1. C. Dirk Keene. Epidemiology, pathology, and pathogenesis of Alzheimer disease. UpToDate. Febrero 2016
  2. David A Wolk. Clinical features and diagnosis of Alzheimer disease. UpToDate. Septiembre 2016
  3. Daniel Press. Treatment of dementia. UpToDate. Junio 2016
  4. William W. Seeley. Enfermedad de Alzheimer y otras demencias. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 448
  5. R. Blesa González. Enfermedad de Alzheimer y otras demencias degenerativas. Farreras Rozman. Medicina Interna, ed 18. Capítulo 175
Verfasser/-in
Dr. Patricia Sánchez
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Gedächtnisdefizit


    Schwierigkeit beim Erkennen und Identifizieren von Gegenständen


    Logisches Denkvermögen ist beeinträchtigt


    Schwierigkeiten beim Ausführen von feinmotorischen Aufgaben


    Verlust des Kurzzeitgedächtnisses

Selbstfürsorge

Auf eine ausgewogene Ernährung achten: Vermehrter Verzehr von Obst, Gemüse, weißem Fleisch und weniger fettige und frittierte Speisen.
Ausüben von regelmäßiger körperlicher Betätigung, angepasst an Alter und körperlicher Verfassung, mindestens 3-mal pro Woche.
Herausfordern des Gehirns mit Spielen, Kreuzworträtseln und neuen Aktivitäten.
An gesellschaftlichen Aktivitäten teilnehmen.
Reduzieren des Tabakkonsums.
Reduzieren des Alkoholkonsums.