Dentale Phlegmone (Kinderheilkunde)

Nicht dringend
Häufig-

Es handelt sich um eine Ansammlung von Eiter im Zahnfleisch, die durch eine Zahninfektion verursacht wird.

Die häufigste Ursache ist Karies, aber es kann auch durch Verletzungen oder Infektionen des Zahnhalteapparats entstehen.

Typische Symptome sind Schmerzen in einem Bereich des Mundes, die sich beim Kauen oder bei Temperaturwechseln verschlimmern. Es kann zu Schwellungen im Gesicht, geschwollenen lokalen Lymphknoten und in schwereren Fällen zu Fieber kommen.

Die Diagnose erfolgt durch Befragung und gründliche Inspektion von Zähnen, Zahnfleisch, Mund und Hals.

Die Behandlung zielt zunächst darauf ab, Schmerzen mit Schmerzmitteln zu lindern und die Infektion mit Antibiotika zu behandeln. In einem späteren Stadium kann eine Wurzelkanalbehandlung oder die Extraktion des Zahns erfolgen, je nachdem, ob der Zahn noch erhalten werden kann.

Bibliographische Referenzen
  1. Anthony W Chow. Complications, diagnosis, and treatment of odontogenic infections. UpToDate. Octubre 2016
  2. Albandar JM. Destructive periodontal disease in adults 30 years of age and older in the United States, 1988-1994. J Periodontol 1999; 70:13.
  3. Chow AW. Infections of the oral cavity, neck and head. In: Principles and Practice of Infectious Diseases, 7, Mandell GL, Bennet JE, Dolin R. (Eds), Elsevier Churchill Livingstone, Philadelphia 2009.
  4. Samuel C. Durso. Manifestaciones bucales de enfermedades. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 45
Verfasser/-in
Dr. Maria Trabazo
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Geschwollenes Gesicht


    Geschwollenes Zahnfleisch


    Zahnschmerzen


    Mundgeruch


    Schmerzen im Mund

Symptome, auf die Sie achten sollten

Fieber, das nicht durch fiebersenkende Mittel (Paracetamol, Ibuprofen) gelindert wird
Übermäßiges Schwitzen
Einseitige Schwellung und Schmerz des Halses

Selbstfürsorge

Nehmen Sie rezeptfreie Analgetika oder entzündungshemmende Mittel ein.
Durchführen von Spülungen mit einem halben Teelöffel Salz und einer Tasse lauwarmem Wasser.
Auf eine Flüssigkeitszufuhr von 2l pro Tag achten. Vermeiden von Softdrinks und Fruchtsäften mit hohem Zuckergehalt.
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über die Indikation von Antibiotika.