Es handelt sich um eine Infektion, Geschwürbildung oder Zerstörung tiefer Gewebe in den unteren Extremitäten, die bei Diabetikern auftreten.
Die Hauptursache ist die fortschreitende Schädigung der Nerven (Neuropathie) und Arterien (Vaskulopathie).
Der betroffene Bereich des Fußes ist geschwollen, mit Veränderungen der Hautfarbe (rot, blau, grau oder weiß), roten Dehnungsstreifen und Temperaturschwankungen (warm oder kalt). Es besteht in der Regel eine Wunde, die entweder nicht schmerzhaft oder nur minimal schmerzhaft ist. Eine Infektion kann mit Fieber, Schüttelfrost und Zittern einhergehen.
Die Diagnose wird mit der Krankengeschichte und der ausführlichen körperlichen Untersuchung gestellt.
Die Behandlung konzentriert sich auf die Desinfektion und Heilung der Wunde, sowie auf die Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Fußverletzungen sind zu vermeiden, um Wunden vorzubeugen.
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