Symptome, die nach dem Verzehr von Eiern oder Produkten, die Eier enthalten, auftreten. Sie ist bei Kindern häufiger, da deren Verdauungssystem noch unreifer ist.
Die Ursache sind die in diesem Lebensmittel enthaltenen Proteine, die das Immunsystem des Körpers aktivieren. Sie können in Lebensmitteln und in der Zusammensetzung einiger Impfstoffe gefunden werden.
Die Symptome treten in der Regel innerhalb weniger Minuten bis Stunden nach dem Kontakt auf. Sie manifestieren sich als Hautausschlag, Nesselsucht, verstopfte Nase, Übelkeit, Erbrechen und/oder Bauchkrämpfe. Schwerere Fälle können sich mit Atembeschwerden, Kurzatmigkeit, sogar anaphylaktischen Reaktionen und Tod präsentieren.
Die Diagnose erfolgt klinisch durch den Vergleich der Symptome mit der Aufnahme von eierhaltigen Lebensmitteln. Zur Bestätigung können Haut-Allergietests, Nahrungsmittelprovokationstests und Blutuntersuchungen durchgeführt werden.
Der Kontakt mit diesen Proteinen sollte, wenn möglich, vermieden werden. Bei leichten Reaktionen kann mit Antihistaminika behandelt werden, bei schweren Fällen ist jedoch die intramuskuläre Verabreichung von Epinephrin erforderlich.

