Entzündung der Harnröhre - Urethritis

Nicht dringend
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Es handelt sich um eine Harnröhrenentzündung, die den Kanal betrifft, der den Urin von der Blase nach außen transportiert. Sie verläuft bei bis zu 70% der Frauen und 50% der Männer asymptomatisch.

In der Regel entsteht sie als Folge einer bakteriellen oder viralen Infektion.

Bei Frauen äußert sie sich durch Unterleibsschmerzen, Brennen beim Wasserlassen, Fieber, Schüttelfrost, erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens, vaginalen Ausfluss, Beckenschmerzen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Bei Männern zeigt sie sich durch Beschwerden beim Wasserlassen, Brennen, Blut im Urin, verstärktes Drängen und häufigeres Wasserlassen, Entzündung des Penis, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder bei der Ejakulation (manchmal mit Blut), Entzündung der Lymphknoten in der Leistengegend und Fieber.

Die Diagnose erfolgt klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung. Zur weiteren Abklärung werden Blut- und Urinuntersuchungen sowie Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten durchgeführt.

Die Behandlung zielt darauf ab, die Ursache zu behandeln und die Symptome mit herkömmlichen Schmerzmitteln und fiebersenkenden Mitteln zu lindern.

Bibliographische Referenzen
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Verfasser/-in
Dr. Elvira Moreno
Copyright
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Symptome

    Eiter aus der Öffnung des Penis


    Schmerzen beim Drücken des Penis


    Schleimartige Substanz, Eiter oder mit Eiter vermischter Schleim in der Spitze der Harnröhre


    Beschwerden beim Urinieren


    Viele Male am Tag kleine Mengen Urin ablassen

Symptome, auf die Sie achten sollten

Hohes Fieber (39 ºC oder mehr)
Kopfschmerzen
Starke Bauchschmerzen
Steifheit des Nackens
Gelenkschmerzen oder -schwellung
Falls von Krampfanfällen begleitet

Selbstfürsorge

Nehmen Sie rezeptfreie Analgetika oder entzündungshemmende Mittel ein.
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über die Indikation von Antibiotika.
Vermeiden von Geschlechtsverkehr und falls Sie diesen dennoch haben, verwenden Sie mechanische Verhütungsmittel wie das Kondom.