Es handelt sich um eine Essstörung, die durch übermäßige Nahrungsaufnahme in Verbindung mit Episoden von Impulskontrollverlust gekennzeichnet ist. Um Gewichtszunahme zu vermeiden, führt die Person unangemessene Verhaltensweisen aus, wie Erbrechen, Einnahme von Abführmitteln oder Diuretika. Sie tritt häufiger bei jugendlichen Frauen und jungen Erwachsenen auf. Sie tritt häufig zusammen mit Anorexia nervosa auf.
Die Ursache ist unbekannt, es wurde jedoch ein Zusammenhang mit genetischen, psychologischen und sozialen Faktoren beschrieben.
Die Diagnose erfolgt durch gezielte Befragung. Ein Bluttest hilft, den Ernährungszustand zu bestimmen.
Die Behandlung umfasst Gruppentherapie, Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapie und Antidepressiva und/oder Antipsychotika.
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