Es handelt sich um das Einatmen eines Fremdkörpers durch die Nase oder den Mund, der in die Atemwege gelangt.
In der Regel wird er durch kleine Gegenstände wie Münzen, Knöpfe oder Murmeln verursacht.
Es äußert sich in der Regel durch Husten, Keuchen und/oder ein Gefühl des Erstickens.
Es wird durch klinische Befragung und körperliche Untersuchung mit Lungenauskultation diagnostiziert. Bestätigt wird sie durch eine bildgebende Untersuchung, in der Regel eine Röntgenaufnahme und/oder ein CT-Scan.
Die Behandlung besteht in der Entfernung des Objekts aus den Atemwegen mit Hilfe eines Endoskops.
Er gilt als medizinischer Notfall, da er die Luftzufuhr zur Lunge blockieren und zu schwerem Atemversagen (bis hin zum Atemstillstand) führen kann.
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