Generalisierte Angststörung

Sehr niedrige Dringlichkeit
Häufig-

Psychische Atörung, bei der eine übermäßige, unwirkliche und anhaltende Angst oder Sorge vor einem Objekt, einem Lebewesen oder einer normalen Alltagssituation besteht.

Die Ursache ist unbekannt. Diejenigen, die darunter leiden, erzählen meist, dass sie Angst haben, wissen aber nicht genau zu erklären, wovor sie sich fürchten. Es wird vermutet, dass es eine erbliche Komponente gibt, da eine Veranlagung besteht, wenn andere Familienmitglieder darunter gelitten haben.

Sie äußert sich mit einem Zustand ständiger Besorgnis, der sich meist allmählich entwickelt und die persönlichen und beruflichen Beziehungen beeinträchtigt. Sie kann von Reizbarkeit, Muskelverspannungen, Unruhe, Konzentrationsstörungen, Einschlafproblemen und Schlaflosigkeit begleitet sein. Manchmal verursacht es Symptome wie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Bauchbeschwerden, Schwindel, Müdigkeit, Kurzatmigkeit usw.

Die Diagnose erfolgt klinisch, oft durch Befragung durch einen Psychiater.

Sie sollte frühzeitig mit Medikamenten und Psychotherapie behandelt werden, um zu verhindern, dass sie chronisch wird. Die verwendeten Medikamente sind Antidepressiva und Benzodiazepine. Eine kognitive Verhaltenstherapie hat sich als wirksam erwiesen, allein oder begleitet von Techniken zur Stressreduktion.

Bibliographische Referenzen
  1. American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition (DSM-5), American Psychiatric Association, Arlington 2013.
  2. Wittchen HU, Kessler RC, Beesdo K, et al. Generalized anxiety and depression in primary care: prevalence, recognition, and management. J Clin Psychiatry 2002; 63 Suppl 8:24.
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  4. Beesdo K, Hoyer J, Jacobi F, et al. Association between generalized anxiety levels and pain in a community sample: evidence for diagnostic specificity. J Anxiety Disord 2009; 23:684.
  5. Allgulander C. Morbid anxiety as a risk factor in patients with somatic diseases: A review of recent findings. Mind Brain 2010.
Verfasser/-in
Dr. Abel Andrés Orelogio
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Angstzustände


    Angst vor Alltagssituationen


    Schwer, die Sorgen zu kontrollieren


    Nervös und ängstlich zugleich


    Emotionale Belastung

Symptome, auf die Sie achten sollten

Nicht einschlafen können oder früher als gewöhnlich aufwachen
Gewichtsverlust oder -zunahme
Negative Sicht auf das Leben oder die Zukunft.

Selbstfürsorge

Reduzieren oder Vermeiden von Koffein- und/oder Alkoholkonsum.
Häufige Teilnahme an Aktivitäten, die zur Reduzierung von Angstzuständen beitragen (Yoga, Tai Chi, Meditation).
Häufige körperliche Betätigung hilft, Angstzustände zu reduzieren.
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt, um eine anxiolytische Behandlung zu erhalten.