Es handelt sich um abnormale Genitalblutungen in Häufigkeit, Menge und/oder Dauer, die durch Hormonstörungen verursacht werden. Sie tritt häufiger bei jungen Heranwachsenden aufgrund einer Unreife des Hormonzyklus und bei prämenopausalen Frauen über 45 Jahren auf.
Die Hormone, die die Störung verursachen, sind Östrogen und Progesteron, aber manchmal auch die Nebennieren oder Schilddrüsen. Faktoren, die ihr Auftreten begünstigen, wurden beschrieben als: Emotionaler Stress, schnelle Gewichtsveränderungen, intensive körperliche Betätigung, Fettleibigkeit.
Da es in diesem Zyklus keinen Eisprung gibt, gibt es keine Brustschmerzen, keine Schmerzen in der Mitte des Zyklus und auch kein Vaginalschleim.
Die Diagnose ist klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung. Mögliche Ursachen sollten untersucht und eine vollständige gynäkologische Untersuchung durchgeführt werden.
Empfängnisverhütende Arzneimittel korrigieren in der Regel hormonelle Störungen und Blutungen und halten in der Regel mindestens drei Monate an.
- Andrew M Kaunitz, MD. Differential diagnosis of genital tract bleeding in women. UpToDate. Oct 13, 2016.
- Andrew M Kaunitz, MD. Approach to abnormal uterine bleeding in nonpregnant reproductive-age women. UpToDate. Oct 13, 2016.
- Committee on Practice Bulletins—Gynecology. Practice bulletin no. 128: diagnosis of abnormal uterine bleeding in reproductive-aged women. Obstet Gynecol 2012; 120:197.
- Committee on Practice Bulletins—Gynecology. Practice bulletin no. 136: management of abnormal uterine bleeding associated with ovulatory dysfunction. Obstet Gynecol 2013; 122:176.
- Dasharathy SS, Mumford SL, Pollack AZ, et al. Menstrual bleeding patterns among regularly menstruating women. Am J Epidemiol 2012; 175:536.

