Gicht

Nicht dringend
Sehr häufig-

Gicht ist eine Erkrankung, die durch die Ansammlung von Uratkristallen, einem Salz aus Harnsäure, in Gelenken, Weichteilen und Nieren produziert wird. Es ist häufiger bei Männern mittleren Alters, älteren Menschen oder Frauen nach der Menopause. 

Ursache sind erhöhte Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie), erhöhte Harnsäureproduktion und/oder verminderte renale Ausscheidung. Ungesunde Lebensweise, Fettleibigkeit, übermäßiger Alkoholkonsum und purinreiche Lebensmittel (rotes Fleisch, Innereien, blauer Fisch, Meeresfrüchte) wirken als Auslöser, und es gibt eine genetische Veranlagung.

Das erste Symptom ist in der Regel eine akute Gelenkentzündung (Arthritis). Die Gelenkschmerzen sind stark, beginnen abrupt und halten tagelang an. 50% der Fälle betreffen die Finger/Zehen (Gicht). Zwischen den einzelnen Episoden kann es zu langen Zeiträumen ohne Symptome kommen.

Die Diagnose erfolgt klinisch durch Befragung, körperliche Untersuchung und Analyse der Gelenkflüssigkeit.

Schmerzen sollten in der akuten Phase mit entzündungshemmenden und analgetischen Mitteln (Colchicin und/oder Indomethacin) behandelt werden. Maßnahmen zur Senkung des Harnsäurespiegels und zur Vermeidung von Rückfällen sind einzuleiten.

Bibliographische Referenzen
  1. Michael A Becker, MD.Clinical manifestations and diagnosis of gout. UpToDate, Septiembre, 2016.
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  4. Becker MA. We can make gout management more successful now. Curr Opin Rheumatol 2008; 20:167.
  5. H. Ralph Schumacher. Gota y otras artropatías por cristales. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 395.
Verfasser/-in
Dr. Patricia Sánchez
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Geschwollenes, heißes, rotes Gelenk


    Gelenkschwellung


    Schmerzhaft, das geschwollene Gelenk zu bewegen


    Geschwollener Zeh


    Schmerzen bei geringster Berührung

Symptome, auf die Sie achten sollten

Schmerz klingt nicht mit Analgetika ab
Läsion mit Anzeichen einer Infektion (Wärme, Rötung, schmerzhaftes Gefühl, Fieber, Schwellung)
Fieber (Temperatur über 38 ºC)

Selbstfürsorge

Nehmen Sie rezeptfreie Analgetika oder entzündungshemmende Mittel ein.
Auf eine Flüssigkeitszufuhr von 2l pro Tag achten. Vermeiden von Softdrinks und Fruchtsäften mit hohem Zuckergehalt.
Vermeiden von purinreichen Lebensmitteln (rotes Fleisch, Innereien, Anchovis, Sardinen, Thunfisch).
Ausüben von regelmäßiger körperlicher Betätigung, angepasst an Alter und körperlicher Verfassung, mindestens 3-mal pro Woche.
Reduzieren des Alkoholkonsums.