Es ist die Entzündung der beutelartigen Hülle, die das Herz zum Schutz umgibt.
Es gibt mehrere Ursachen: Infektion, Neoplasma, Autoimmunerkrankung, Nierenversagen, Hypothyreose, usw.
Er äußert sich durch stechende Schmerzen in der Brust, die sich bis in den Nacken, die Schulter, den Rücken oder den Bauch ausbreiten können. Er nimmt zu, wenn man sich hinlegt, tief atmet, hustet und schluckt. Er bessert sich charakteristischerweise beim Sitzen und Vorbeugen des Körpers.
Sie wird durch klinische Befragung, körperliche Untersuchung, Elektrokardiogramm diagnostiziert und kann bildgebende Untersuchungen (Röntgenaufnahme des Brustkorbs, EKG) erfordern.
Besteht der Verdacht auf eine virale Ursache, reichen Ruhe und eine entzündungshemmende Behandlung aus. Besteht der Verdacht auf eine bakterielle Ursache, sind eine antibiotische Behandlung und manchmal eine Drainage der Flüssigkeit erforderlich. In anderen Situationen wird die Behandlung der verursachenden Krankheit erfolgen.
Ein Patient mit unkomplizierter akuter Perikarditis kann ambulant behandelt werden. Im Gegensatz dazu werden Patienten mit Hochrisikomerkmalen (hohes Fieber, erheblicher Perikarderguss, Herzinsuffizienz, fehlendes Ansprechen auf eine entzündungshemmende Therapie) zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus eingewiesen.
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