Infektion mit dem Zika-Virus

Sehr niedrige Dringlichkeit
Sehr häufig-

Es handelt sich um eine Infektion, die durch ein Virus aus der Familie der Flaviviren verursacht wird. Sie betrifft vor allem Gebiete in Südamerika und Afrika, breitet sich immer weiter aus und könnte sich zu einer weltweiten Epidemie (Pandemie) entwickeln.

Diese Infektion wird durch das Zika-Virus verursacht, das durch Mückenstiche übertragen wird. Die Infektion wurde durch Kontakt mit infiziertem Blut, durch sexuelle Übertragung und durch Übertragung von Mutter zu Kind nachgewiesen.

Bei Erwachsenen manifestiert sie sich mit unspezifischen Symptomen wie leichten Kopfschmerzen, Fieber, allgemeinem Unwohlsein und Gelenkschmerzen. Sie kann auch von einem Hautausschlag und roten Augen begleitet sein, da die Bindehaut der Augen betroffen ist. Die Symptome dauern in der Regel zwischen 2 und 7 Tagen.

Die Diagnose erfolgt klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung; sie wird durch Blutuntersuchungen bestätigt.

Derzeit gibt es weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung.

Die Infektion gilt als riskant, wenn sie im ersten Schwangerschaftsdrittel auftritt, da sie zu Komplikationen für den Fötus wie z.B. Mikrozephalie führen kann.

Bibliographische Referenzen
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  6. Mlakar J. Zika Virus Associated with Microcephaly. N Engl J Med 2016; 374:951.
Verfasser/-in
Dr. Patricia Sánchez
Copyright
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Symptome

    Hautausschlag


    Beide Augen rot


    Juckende Haut


    Mehrere flache oder leicht erhabene, rote Flecken


    Gelenkschmerzen

Symptome, auf die Sie achten sollten

Schwangerschaft
Rötung der Extremitäten und des Rumpfes mit kleinen rundlichen, farblosen Bereichen
Schwellung von Extremitäten und Rumpf
Taubheit oder Kribbeln in den unteren Extremitäten von den Füßen aufwärts.
Schmerz oder Empfindlichkeit, die einem Krampf ähnelt
Schwierigkeiten beim Gehen ohne Hilfe

Selbstfürsorge

Wenn Sie Schmerzen verspüren, nehmen Sie rezeptfreie Schmerzmittel ein.
Wenn Sie Fieber haben (Temperatur über 38°C), nehmen Sie freiverkäufliche fiebersenkende Mittel ein.
Eine Flüssigkeitszufuhr von 2 Litern pro Tag einhalten.
Antibiotika nicht ohne ärztliche Verschreibung einnehmen.