Krampfartige Nierenschmerzen - Nierenkolik

Nicht dringend
Sehr häufig-

Intensive Schmerzen im unteren Rücken und/oder im Unterleib aufgrund einer Druckerhöhung, die den Durchgang des Urins im Harnsystem behindert.

Die Ursache ist ein Stein, der durch eine Kombination aus genetischer Veranlagung und dem Vorhandensein von erleichternden Faktoren entsteht.

Es manifestiert sich als Schmerz im unteren Teil des Rückens, der sich bis in der Leiste und Genitalien ausbreiten kann.

Die Diagnose ist klinisch und wird durch Blutuntersuchungen und bildgebende Untersuchungen (in der Regel Ultraschall des Bauches) bestätigt.

Die Schmerzen müssen behandelt und die richtige Flüssigkeitszufuhr sichergestellt werden. In Fällen, in denen der Stein nicht spontan ausgestoßen wird, können Techniken eingesetzt werden, um ihn zu zertrümmern. Das weitere Vorhandensein einer Obstruktion kann eine schwere Infektion und/oder den endgültigen Verlust der Nierenfunktion auslösen.

Bibliographische Referenzen
  1. Mark L Zeidel, MD, W Charles O'Neill, MD. Clinical manifestations and diagnosis of urinary tract obstruction and hydronephrosis. UpToDate. Nov 05, 2015.
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  4. E. Bergadá Barado, L. Revert Torrellas. Aspectos metabólicos de la litiasis renal. Farreras Rozman. Medicina Interna. Volumen I. Duodécima edición. 932:936.
  5. Gary C. Curhan. Nefrolitiasis. Harrison. Principios de Medicina Interna. Volumen 2. 19ª Edición. 1866:1874.
Verfasser/-in
Dr. Oscar Garcia-Esquirol
Copyright
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Symptome

    Beschwerden beim Urinieren


    Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oder im unteren Rücken


    Schmerzen in der Seite, die in die Leistenregion ausstrahlen


    Schmerzen auf einer Seite des Körpers


    Schmerzen im unteren Rücken strahlen in die Leiste und/oder Genitalbereich aus

Symptome, auf die Sie achten sollten

Falls die Schmerzen nicht durch rezeptfreie oder zuvor vom Hausarzt verschriebene Schmerzmittel gelindert werden
Fieber (Temperatur über 38 ºC)
Erbrechen, das die Aufnahme von Getränken, Nahrungsmitteln oder Medikamenten verhindert
Vorhandensein einer Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, Fettleibigkeit, Herz-, Nieren-, Gehirn- oder Lebererkrankungen.
Vorgeschichte von Immunschwäche (HIV, Diabetes mellitus, onkologische Erkrankungen, längere Einnahme von Kortikosteroiden).

Selbstfürsorge

Eine Flüssigkeitszufuhr von 2 Litern pro Tag einhalten.
Nehmen Sie rezeptfreie Schmerzmittel ein und konsultieren Sie Ihren Hausarzt, um weitere Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.
Anwendung von Wärme auf die betroffene Stelle.
Vermeiden von Kontakt mit Mikroorganismen aus dem Analbereich mit der Harnröhre (Öffnung, durch die der Urin austritt).