Sie ist gekennzeichnet durch lückenhaften Haarausfall in bestimmten Körperpartien. Sie betrifft vor allem den Kopf und den Bart bei Männern, kann aber auch den ganzen Körper betreffen und wird als Alopecia areata universalis bezeichnet. Den Aufzeichnungen zufolge ist 1 von 1000 Menschen davon betroffen.
Sie wird durch eine Autoimmunerkrankung bei Menschen mit einer genetischen Veranlagung verursacht.
Der Haarausfall ist kreisförmig und hinterlässt einen Bereich mit glatter, rosafarbener Haut ohne Anzeichen einer Reizung oder Entzündung.
Die Diagnose wird klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung gestellt.
Sie kann durch lokale Injektion von subkutanen Kortikosteroiden behandelt werden. Es gibt mehrere experimentelle Behandlungen, deren Wirksamkeit noch nicht bewiesen ist.
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