Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwür - Ulcus ventriculi und/oder Ulcus duodeni

Nicht dringend
Häufig-

Es handelt sich um eine Läsion in der Auskleidung des Magen-Darm-Trakts, welche Schleimhaut genannt wird.

Zu den prädisponierenden/verursachenden Faktoren gehören eine Helicobacter pylori-Infektion, Rauchen und die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten.

Sie kann manchmal asymptomatisch verlaufen, aber das Auftreten von Schmerzen oder Unwohlsein im Mittel- und Oberbauch oder Sodbrennen ist häufiger.

Sie kann durch eine Perforation oder Blutung verkompliziert sein.

Die Diagnose wird durch die klinische Anamnese und spezifische Tests wie Endoskopie und Biopsie des Geschwürs gestellt.

Sie wird mit Medikamenten behandelt, die die Helicobacter pylori-Bakterien (falls vorhanden) abtöten und den Säuregehalt des Magens reduzieren. Es ist ratsam, nicht zu viel Kaffee zu trinken, nicht zu rauchen und keine alkoholischen Getränke zu sich zu nehmen.

Bibliographische Referenzen
  1. Nimish B Vakil. Epidemiology and etiology of peptic ulcer disease. UpToDate, Abril 2014
  2. Nimish B Vakil. Peptic ulcer disease: Clinical manifestations and diagnosis. UpToDate, Junio 2015
  3. Nimish B Vakil. Peptic ulcer disease: Management. UpToDate, Julio 2015
  4. John Del Valle. Úlcera péptica y trastornos relacionados. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 348.
  5. J. P. Gisbert. Enfermedades del estómago y del duodeno. Farreras Rozman. Medicina Interna, ed 18. Capítulo 15
Verfasser/-in
Dr. Patricia Sánchez
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Schmerzen in der Magengegend


    Brennen in der Magengrube


    Bauchschmerzen zwischen Mitternacht und 3 Uhr morgens


    Blut erbrechen


    Sehr starke und unregelmäßige Bauchschmerzen

Symptome, auf die Sie achten sollten

Schnell zunehmende abdominale Schmerzen
Fieber (Temperatur über 38 ºC)
Erbrochenes mit Blut
Dunkel/schwarz gefärbte Fäkalien
Vorgeschichte von Immunschwäche (HIV, Diabetes mellitus, onkologische Erkrankungen, längere Einnahme von Kortikosteroiden).

Selbstfürsorge

Reduzieren des Tabakkonsums.
Reduzieren des Alkoholkonsums.
Essen Sie jeden Tag kleine Mahlzeiten, anstatt 2 oder 3 große Mahlzeiten.
Vermeiden der Einnahme von rezeptfreien Medikamenten wie nicht-steroidalen Entzündungshemmern.
Einnahme eines Antazidums 30 bis 60 Minuten vor dem Frühstück.