Es handelt sich um eine Entzündung der inneren Auskleidung oder Darmschleimhaut, die durch eine Infektion verursacht wird.
Sie wird in der Regel durch einen Virus (Norovirus, Rotavirus, Adenovirus und Astrovirus) verursacht, kann aber auch bakteriell oder parasitär bedingt sein. Die Erreger werden durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln oder Wasser übertragen.
Sie äußert sich durch Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Fieber und Schüttelfrost.
Die Diagnose wird durch Befragung und körperliche Untersuchung gestellt; Blut- und Stuhluntersuchungen können erforderlich sein, um den Schweregrad und den Erreger des Krankheitsbildes zu ermitteln.
In der Regel handelt es sich um eine selbstlimitierende Krankheit, die nicht behandelt werden muss. Falls erforderlich, sollte eine symptomatische Behandlung erfolgen und eine angemessene Flüssigkeitszufuhr sichergestellt werden. Bei Erbrechen können Antiemetika verabreicht werden.
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