Malaria

Nicht dringend
Sehr häufigMäßig schwer

Malaria ist eine schwere Infektionskrankheit. Vor allem in warmen Entwicklungsländern üblich. Besonders anfällig für diese Infektion sind Kinder unter 5 Jahren, Schwangere und HIV/AIDS-Patienten. 

Sie wird durch einen Parasiten der Gattung Plasmodium verursacht, der durch den Stich der weiblichen Anopheles-Mücke übertragen wird.

Die Symptome sind sehr vielfältig, beginnend mit einer Grippe (Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Schwitzen), die mit Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Muskelschmerzen, Husten, blutigem Stuhl, Gelbfärbung der Haut, Blutungen, Schockzeichen (schlechte Durchblutung und schlechte Sauerstoffversorgung des Gewebes) und Koma einhergehen können.

Die Diagnose erfordert eine Krankengeschichte, vollständige körperliche Untersuchung und Prüfen des Vorhandenseins des Parasiten mit einem Bluttest.

Die Behandlung basiert auf Anti-Malaria-Medikamenten: Chloroquin, Primaquina, Atavacuona, Chinin.

Bibliographische Referenzen
  1. Joel G Breman. Clinical manifestations of malaria in nonpregnant adults and children. UpToDate. May 19, 2016.
  2. Heidi Hopkins. Diagnosis of malaria. UpToDate. Apr 25, 2016.
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  5. Centers for Disease Control and Prevention. Treatment Guidelines: Treatment of Malaria (Guidelines for Clinicians), 2013. http://www.cdc.gov/malaria/resources/pdf/clinicalguidance.pdf (Accessed on September 10, 2015).
  6. White NJ, Breman JG. Paludismo y babesiosis: enfermedades producidas por parásitos eritrocitarios. Harrison. Manual de Medicina. 16º edición. 606-618.
Verfasser/-in
Dr. Elvira Moreno
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Schüttelfrost


    Fieber mit Schüttelfrost und/oder Zähneklappern


    Übermäßiges Schwitzen


    Allgemeines Krankheitsgefühl


    Gelbfärbung der Haut und der Schleimhäute

Symptome, auf die Sie achten sollten

Schmerz klingt nicht mit Analgetika ab
Veränderung der Hautfarbe zu einer gelben Farbe
Schwierigkeiten beim Atmen
Erbrechen, das länger als 3 Tage anhält.
Anzeichen von Dehydrierung: Erschöpfter als gewöhnlich, Schwindel, trockener Mund und Zunge.

Selbstfürsorge

Nehmen Sie rezeptfreie Analgetika oder entzündungshemmende Mittel ein.
Moderate Ruhe, Ausruhen bis die Symptome nachlassen.
Auf eine ausgewogene Ernährung achten: Vermehrter Verzehr von Obst, Gemüse, weißem Fleisch und weniger fettige und frittierte Speisen.
Eine Flüssigkeitszufuhr von 2 Litern pro Tag einhalten.
Einnehmen von Antiemetika, wenn Erbrechen auftritt.
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über die Indikation von Anti-Malariamedikamenten.