Malignes neuroleptisches Syndrom

Sehr dringend
-Sehr schwerwiegend

Hierbei handelt es sich um eine Nebenwirkung, die bei der Anwendung von neuroleptischen Arzneimitteln mit antipsychotischer Wirkung auftreten kann.

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle tritt sie in den ersten zwei Wochen nach Behandlungsbeginn oder aufgrund einer Erhöhung der Dosierung auf. Es besteht eine genetische Veranlagung.

Die häufigsten Symptome sind: Hyperthermie (zwischen 38,5°C und 40,5°C), die mit einer üblichen Behandlung, Schwitzen, Steifheit und einem niedrigen Bewusstseinsniveau nicht sinkt.

Die Erkrankung wird bei einem klinischen Verdacht diagnostiziert und schließt andere Ursachen für ähnliche Symptome aus.

Bei der Behandlung werden die auslösenden Medikamente abgesetzt. Daneben werden die Aufrechterhaltung der Lebenszeichen sowie die Behandlung von Komplikationen wie Dehydrierung, Nierenversagen, Herzrhythmusstörungen usw. sichergestellt.

Es handelt sich um einen lebensbedrohlichen Notfall.

Bibliographische Referenzen
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Verfasser/-in
Dr. Patricia Sánchez
Copyright
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Symptome

    Hohes Fieber von 40ºC oder mehr


    Angstzustände


    Übermäßiges Schwitzen


    Schwere Hyperthermie


    Tachykardie