Marihuana-Vergiftung - Cannabis

Nicht dringend
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Als Intoxikation bezeichnet man klinisch signifikante körperliche und Verhaltensveränderungen sowie andere Symptome, die nach dem Cannabiskonsum auftreten.

Die häufigste Ursache der Vergiftung ist die absichtliche oder versehentliche Einnahme oder Inhalation von übermäßigen Mengen dieser Substanz. Es ist besonders besorgniserregend bei Kindern, die es in der Regel versehentlich Einnehmen.

Die Symptome reichen von Übelkeit, Hypotonie, Muskelzuckungen bis hin zu Delirium, Panik oder akuter Psychose. Bei Kindern können die Symptome sehr schwerwiegend sein, bis hin zu Koma und Apnoe (Atempausen).

Die Diagnose erfolgt durch Anamnese und körperliche Untersuchung. Dies wird durch eine Analyse bestätigt.

Die Behandlung erfolgt symptomatisch. Bei psychomotorischer Agitation kann die Gabe von Benzodiazepinen-ähnlichen Sedativa erforderlich sein. Die Vorbeugung von Sekundärverletzungen und die Beruhigung von Patienten mit Panikreaktionen sind vorrangig.

Bibliographische Referenzen
  1. George Sam Wang. Cannabis (marijuana): Acute intoxication. UptoDate, Octubre 2016
  2. Bostwick JM. Blurred boundaries: the therapeutics and politics of medical marijuana. Mayo Clin Proc 2012; 87:172.
  3. Committee on Substance Abuse, Committee on Adolescence, Committee on Substance Abuse Committee on Adolescence. The impact of marijuana policies on youth: clinical, research, and legal update. Pediatrics 2015; 135:584.
  4. Nancy K. Mello. Cocaína y otras drogas de abuso frecuente. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 469e.
  5. A. Dueñas Laita. Intoxicación aguda por drogas de abuso. Farreras Rozman. Medicina Interna, ed 18. Capítulo 315
Verfasser/-in
Dr. Patricia Sánchez
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Hohe Atemfrequenz


    Unkoordinierte Bewegungen


    Erweiterte Pupille


    Beide Augen rot


    Gesteigerter Appetit

Symptome, auf die Sie achten sollten

Falls von Krampfanfällen begleitet
Schmerz in der Brust
Psychomotorische heftige Bewegungen
Erbrechen, das die Aufnahme von Getränken, Nahrungsmitteln oder Medikamenten verhindert
Gefühl von Kurzatmigkeit

Selbstfürsorge

Eine Flüssigkeitszufuhr von 2 Litern pro Tag einhalten.
Einnehmen von Antiemetika, wenn Erbrechen auftritt.