Merkmale einer paranoiden Persönlichkeit

Nicht dringend
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Ein Persönlichkeitstyp, der sich durch ungerechtfertigtes Misstrauen und den falschen Glauben auszeichnet, dass andere Handlungen oder Kommentare mit böswilligen Absichten durchführen.

Sie tritt häufiger bei Männern auf und es wurde eine genetische Komponente beschrieben. Körperlicher oder emotionaler Missbrauch in der Kindheit begünstigt ihr Auftreten.

Sie wird häufig mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht, wie: Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörung, Alkoholkonsum und/oder Schizophrenie.

Sie manifestiert sich durch unbegründete Verdächtigungen gegenüber anderen Personen, dass diese sie täuschen, ihnen schaden oder sie betrügen wollen. Sie sind in einem Alarmzustand und suchen nach versteckten Bedeutungen für mögliche Geringschätzungen, Beleidigungen oder Drohungen von Menschen in ihrer Umgebung. Sie fühlen sich ständig grundlos bedroht und haben Schwierigkeiten, Beziehungen aufzubauen, weil sie anderen nicht vertrauen oder Angst haben, dass die von ihnen geteilten Informationen gegen sie verwendet werden könnten.

Die Diagnose ist klinisch und erfolgt durch ein gezieltes Gespräch, das von einem Fachmann für psychische Gesundheit durchgeführt wird. Der Ansatz kann aufgrund eines geringen Krankheitsbewusstseins oder mangelnden Vertrauens gegenüber dem Fachmann komplex sein.

Die Behandlung ist hauptsächlich psychotherapeutisch, obwohl Psychopharmaka hinzugefügt werden könnten, um spezifische Symptome zu behandeln.

Bibliographische Referenzen
  1. Torgersen S. Prevalence, sociodemographics, and functional impairment. In: American Psychiatric Association Publishing Textbook of Personality Disorders, 3rd Ed, Skodol AE, Oldham JM (Eds), American Psychiatric Association Publishing, 2021. p.143.
  2. Torgersen S. Epidemiology. In: The Oxford Handbook of Personality Disorders, Widiger TA (Ed), Oxford University Press, New York 2012. p.186.
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  4. Zimmerman M, Rothschild L, Chelminski I. The prevalence of DSM-IV personality disorders in psychiatric outpatients. Am J Psychiatry 2005; 162:1911.
Verfasser/-in
Dr. Oscar Garcia-Esquirol
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Ständiges Misstrauen


    Übermäßige Eifersucht


    Sie misstrauen allem


    Wahnvorstellungen über Außerirdische, Energien oder politische Verschwörungen


    Verdacht auf Spionage

Symptome, auf die Sie achten sollten

Suizidgedanken oder -versuche

Selbstfürsorge

Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über Psychotherapien und Behandlungen.
Ausüben von regelmäßiger körperlicher Betätigung, angepasst an Alter und körperlicher Verfassung, mindestens 3-mal pro Woche.
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über die Indikation von Antipsychotika.