Migräne - Migränekopfschmerzen (Kinderheilkunde)

Sehr niedrige Dringlichkeit
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Eine Migräne ist ein intensiver, pochender Kopfschmerz.

Die genaue Ursache ist unbekannt, obwohl Theorien über genetische, vaskuläre und neuronale Funktionsstörungen aufgestellt wurden. Auslösende Faktoren sind Stress, Schlafmangel, anstrengende Bewegung, Fasten und bestimmte Nahrungsmittel.

Zu den Symptomen gehören intensive, pochende Kopfschmerzen, in der Regel auf einer Seite des Kopfes, Übelkeit, Erbrechen und Überempfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm. Es kann eine Migräneaura auftreten mit prämonitorischen neurologischen Symptomen von Schmerzen.

Die Diagnose erfolgt durch Anamnese und körperliche Untersuchung. Wenn Sie mit neurologischen Begleitsymptomen auftreten, können bildgebende Untersuchungen erforderlich sein, um andere Erkrankungen (Schlaganfall, Tumore usw.) auszuschließen.

 Die Migränebehandlung besteht aus Ruhepausen an einem dunklen und ruhigen Ort, Analgetika, Antiemetika, 5-HT1-Rezeptor-Agonisten und Ergotaminen. Auslösende Faktoren sollten vermieden werden, um weitere Migräneanfälle zu verhindern.

Bibliographische Referenzen
  1. Amy Gelfand. Pathophysiology, clinical features, and diagnosis of migraine in children. UpToDate, Marzo 2016
  2. Robert P Cruse. Classification of migraine in children. UpToDate, Septiembre 2016
  3. Prensky AL. Headache. In: Oski's Pediatrics. Principles and Practice, 4th ed, McMillan JA, Feigin RD, DeAngelis C, Jones MD (Eds), Lippincott, Williams & Wilkins, Philadelphia 2006. p.2388.
  4. Robert P Cruse. Acute treatment of migraine in children. UpToDate, Junio 2016
  5. Peter J. Goadsby. Migraña y otras cefaleas primarias. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 447
Verfasser/-in
Dr. Patricia Sánchez
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Kopfschmerzen


    Plötzlich auftretende Kopfschmerzen


    Pulsierender Kopfschmerz


    Lichtempfindlichkeit


    Lärmempfindlichkeit

Symptome, auf die Sie achten sollten

Erbrechen
Falls die Schmerzen nicht durch rezeptfreie oder zuvor vom Hausarzt verschriebene Schmerzmittel gelindert werden
Falls von Krampfanfällen begleitet
Steifheit des Nackens
Reizbarkeit oder verminderte Reaktion auf Reize
Verlust von Empfindsamkeit und/oder Beweglichkeit in den Extremitäten
Fieber (Temperatur über 38 ºC)

Selbstfürsorge

Legen Sie sich in einen dunklen und ruhigen Raum.
Nehmen Sie rezeptfreie Schmerzmittel ein und konsultieren Sie Ihren Hausarzt, um weitere Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.
Vermeiden von Bildschirmen vor dem Zubettgehen.