Das Syndrom der verbrannten Haut (oder Ritter-Krankheit) ist eine blasenartige Hauterkrankung, die durch das Toxin eines Bakteriums namens Staphylococcus aureus verursacht wird, das exfoliative Toxine produziert.
Die häufigsten Symptome sind: Diffuse Rötung der Haut, die empfindlich und/oder schmerzhaft ist. Innerhalb von 24 - 48 Stunden bilden sich schlaffe Blasen in den Falten (Achselhöhlen, Ellbogen, Hals) und/oder um die Körperöffnungen (Mund, Nase, Anus), die leicht zerplatzen und zu großen Wunden führen, die eine feuchte, rote und glänzende Oberfläche hinterlassen (wie eine Verbrennung) und Fieber. Es können auch Schuppenbildung an Händen und/oder Füßen und Rötung der Augen auftreten.
Die Diagnose basiert auf dem klinischen Aspekt der Läsionen, zur Bestätigung kann eine Kultur des Abstrichs von der Oberfläche der Läsionen durchgeführt werden.
Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Abhängig von der Schwere der Läsionen kann ein Krankenhausaufenthalt erforderlich sein, um intravenöse Antibiotika, Flüssigkeiten und topische Heilungen von Hautläsionen zu verabreichen.
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