Es handelt sich um eine Atemstörung während des Schlafs, gekennzeichnet durch flache Atemzüge (Hypopnoen) und sogar Atempausen (Apnoen), die aufgrund einer Obstruktion der oberen Atemwege zu einer Hypoventilation führen. Dies senkt den Sauerstoffgehalt und erhöht den Kohlendioxidgehalt im Blut, was zu kurzem Erwachen und starkem Schnarchen führt, bevor die normale Atmung wieder aufgenommen wird.
Die meisten Patienten, die diese Störung haben, sind übergewichtig.
Die Symptome sind Tagesschläfrigkeit, Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen und begünstigend zusätzlich chronische Erschöpfung. Sauerstoffmangel kann auch andere zugrunde liegende Probleme auslösen.
Der Verdacht ergibt sich aus der Befragung des Patienten und seiner Familie, aber zur Diagnosestellung ist eine Schlafstudie im Krankenhaus erforderlich.
Es wird empfohlen, bei Bedarf Gewicht zu verlieren, auf der Seite zu schlafen, das Rauchen aufzugeben und üppige Mahlzeiten vor dem Schlafengehen zu vermeiden. Falls die Symptome weiter bestehen, kann möglicherweise eine Maschine erforderlich sein, die Luft unter Druck in die Lungen einführt und eine Obstruktion der Atemwege verhindert.
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