Es handelt sich um die fortschreitende, chronische Verstopfung der Arterien, die den Blutfluss zu den Beinen und Füßen führen.
Sie ist auf Fettablagerungen (Arteriosklerose) zurückzuführen, die sich in den Arterienwänden ansammeln. Risikofaktoren für Arteriosklerose: Alter über 65, Diabetes, Tabakkonsum, hoher Blutdruck und/oder hoher Cholesterinspiegel.
Die meisten Menschen zeigen keine oder nur leichte Symptome. Das Hauptsymptom sind Schmerzen oder Muskelkrämpfe in den Beinen, vor allem auf Höhe der Waden. Sie treten beim Gehen auf und verschwinden im Ruhezustand. Weitere Symptome: Taubheit; Schwäche; Kältegefühl im Bein oder Fuß; nicht heilende Wunden aufgrund mangelnder Durchblutung; Farbveränderungen der Haut an den Beinen; Haarausfall am Körper; langsames Wachstum der Nägel; schwacher Puls in den Gliedmaßen und Erektionsstörungen.
Die Diagnose wird anhand des Knöchel-Brachial-Index gestellt, der bei einem Verhältnis von weniger als 0,8 aussagekräftig ist. Doppler-Ultraschall der unteren Gliedmaßen, Arteriographie oder CT-Angiographie sind weitere gängige Untersuchungen.
Die Behandlung hat das Ziel, die Durchblutung der Beine zu verbessern und das Auftreten von Geschwüren und Gangrän zu vermeiden. Bewegung wird empfohlen; die Füße sollten gepflegt werden, indem man Verletzungen vermeidet und sie sauber und gut befeuchtet hält, wobei die Nägel richtig geschnitten werden; bequeme Schuhe ohne Nähte tragen; Kompressionsstrümpfe oder Strumpfhosen vermeiden. Kontrollieren Sie die kardiovaskulären Risikofaktoren. In schweren Fällen kann eine Angioplastie und/oder eine Operation zur Wiederherstellung der Blutzirkulation in der Extremität notwendig sein.
Da Atherosklerose eine generalisierte Erkrankung ist, die mehrere Körperregionen betrifft, haben diese Patienten ein höheres Risiko, einen akuten Myokardinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.
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