Es handelt sich um ein unwirkliches Gefühl der Drehung des eigenen Körpers oder der Objekte um uns herum, im Kontext einer psychologischen und/oder psychiatrischen Störung.
Es beginnt normalerweise nach einer Stresskrise, persönlichen oder beruflichen Unglücken.
Die häufigsten Symptome umfassen ein Gefühl der Unsicherheit, Benommenheit, Taubheit, Schwindel, das Gefühl, auf einem Schiff zu sein oder dass sich etwas im Kopf dreht. Selten tritt echter Schwindel auf. Typischerweise gehen damit auch somatische Symptome einher: Nackenverspannungen, Bauchbeschwerden, Herzrasen, erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens, allgemeine Schwäche und Müdigkeit.
Die Diagnose erfolgt durch eine detaillierte Anamnese und umfassende körperliche Untersuchung.
Die medizinische Behandlung basiert auf der Verwendung bestimmter Antidepressiva, schwach wirksamer Neuroleptika und/oder kurz wirksamer Angstlöser. Auch eine Psychotherapie (Psychoedukation mit kognitiver Verhaltenstherapie) ist erforderlich, um diese Störung zu korrigieren oder zu beseitigen.
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