Phytophotodermatitis ist eine akute Hautreaktion, die auftritt, wenn bestimmte chemische Verbindungen in Pflanzen oder Früchten mit der Haut in Kontakt kommen und gleichzeitig durch Sonnenlicht oder ultraviolettes (UV) Licht aktiviert werden. Sie tritt häufiger bei Menschen auf, die in der Landwirtschaft oder im Gartenbau arbeiten.
Die Ursache liegt in zwei Faktoren: dem Vorhandensein von phytochemischen Verbindungen in bestimmten Pflanzen wie Zitrone, Limette, Orange, Sellerie und einigen Blumen, und der anschließenden Exposition gegenüber Sonnenlicht oder UV-Licht.
Die Symptome treten innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Exposition auf. Zu den häufigsten Manifestationen gehören Rötung, Schwellung, Brennen und Blasenbildung an Händen, Armen, Gesicht und Hals, die den pflanzlichen Substanzen und dem Sonnenlicht ausgesetzt waren.
Die Diagnose basiert auf der klinischen Beurteilung der Symptome und der Anamnese des Patienten bezüglich der Exposition gegenüber pflanzlichen Substanzen und Sonnenlicht.
Die Behandlung umfasst das Waschen der betroffenen Haut mit Wasser und milder Seife, das Auflegen von kalten Kompressen zur Reduzierung von Schwellung und Brennen sowie die Vermeidung zusätzlicher Sonnenexposition, bis sich die Haut vollständig erholt hat.
In schwereren Fällen können topische Kortikosteroide oder entzündungshemmende Medikamente verschrieben werden, um die Hautreaktion zu reduzieren.
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