Hierbei handelt es sich um die irrationale Angst, sich an Orten aufzuhalten, denen man nur schwer entkommen kann oder wo es im Falle eines Problems schwierig wäre, Hilfe zu bekommen. Diese äußert sich oft bei Patienten, die unter Panikattacken leiden.
Obwohl die Ursache dieser Erkrankung bislang unbekannt ist, wird sie mit genetischen, Persönlichkeits- und Umweltfaktoren in Verbindung gebracht.
Zu den von Patienten erlebten Symptomen gehören: Angst, Vermeidung, Angst, allein gelassen zu werden und Angst, die Kontrolle zu verlieren, Vermeidung von Menschenansammlungen, alleine zu Hause sein, Autofahren, weite offene Räume, weit weg vom eigenen Zuhause sein, usw.
Die Diagnose wird anhand einer gezielten Anamnese gestellt.
Die Behandlung setzt sich aus psychologischer Unterstützung sowie aus der Einnahme von Anxiolytika und Antidepressiva zusammen.
- Randi E McCabe. Agoraphobia in adults: Epidemiology, pathogenesis, clinical manifestations, course, and diagnosis. UpToDate. Junio 2016
- American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition (DSM-5), American Psychiatric Association, Arlington, VA 2013.
- Wittchen HU. Agoraphobia and panic. Prospective-longitudinal relations suggest a rethinking of diagnostic concepts. Psychother Psychosom 2008; 77:147.
- Fava GA. Agoraphobia is a disease: a tribute to Sir Martin Roth. Psychother Psychosom 2008; 77:133.
- Wittchen HU. Agoraphobia: a review of the diagnostic classificatory position and criteria. Depress Anxiety 2010; 27:113.

