Posttraumatische Belastungsstörung

Nicht dringend
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Psychische Störung, die sich nach einem traumatischen Erlebnis wie Krieg, Naturkatastrophe, schwerem Unfall oder körperlicher Misshandlung entwickelt.

Das Auftreten der Symptome ist von Person zu Person unterschiedlich und kann kurz nach dem traumatischen Erlebnis oder erst Jahre später auftreten. Sie kann in jedem Alter auftreten, sogar schon im Kindesalter.

Sie äußert sich in wiederkehrenden Erinnerungen, die Angst, psychisches Unbehagen, Reizbarkeit, negative Gedanken, verminderte Interaktion mit anderen Menschen, Unfähigkeit, sich glücklich zu fühlen, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen in Form von Albträumen oder Schlaflosigkeit, das Gefühl, ein Beobachter von außerhalb des eigenen Körpers zu sein, das Gefühl der Unwirklichkeit der Umgebung usw. hervorrufen.

Die Diagnose erfolgt klinisch durch ein geregeltes Gespräch, das im Allgemeinen von einem Psychiater oder Psychologen durchgeführt wird.

Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, das ordnungsgemäße Funktionieren zu fördern und chronische Komplikationen zu verhindern, die zu Behinderungen führen können. Die Behandlung erfolgt hauptsächlich psychotherapeutisch, kann aber auch psychopharmakologische Hilfe zur Stabilisierung bestimmter Symptome umfassen.

Bibliographische Referenzen
  1. American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition (DSM-5), American Psychiatric Association, Arlington 2013.
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Verfasser/-in
Dr. Abel Andrés Orelogio
Copyright
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Symptome

    Schwierigkeiten beim Schlafen


    Gefühl der Unwirklichkeit des eigenen Körpers


    Wacht aufgewühlt während der ersten Schlafstunden auf


    Unvermögen, Aktivitäten wie früher zu genießen


    Katastrophale Gedanken

Symptome, auf die Sie achten sollten

Gedanken, die zur Selbstverletzung anstiften
Suizidgedanken oder -versuche
Übermäßiger Konsum von Alkohol und illegalen Drogen

Selbstfürsorge

Zeit mit verständnisvollen und fürsorglichen Menschen verbringen, Familienmitgliedern, Freunden oder anderen.
Auf eine ausgewogene Ernährung achten: Vermehrter Verzehr von Obst, Gemüse, weißem Fleisch und weniger fettige und frittierte Speisen.
Ausüben von regelmäßiger körperlicher Betätigung, angepasst an Alter und körperlicher Verfassung, mindestens 3-mal pro Woche.
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über Psychotherapien und Behandlungen.