Es handelt sich um eine Erhöhung des Drucks im Rückenmark durch unkontrolliertes Wachstum von bösartigen Zellen, die eine expansive Wirkung (Masseeffekt) hervorrufen.
Es kann durch einen Primärtumor verursacht werden, der im Knochenmark beginnt, oder durch einen sekundären Tumor, der sich von einem anderen Ort ausbreitet (Metastasen). Die häufigsten sekundären Tumore stammen von Brust, Prostata und Lunge.
Es verursacht normalerweise Rückenschmerzen, Empfindlichkeitsstörungen (Tastverlust oder Kälte-/Wärmegefühl), Bewegungsstörungen und/oder Schließmuskelinkontinenz.
Die Diagnose erfolgt durch klinische Befragung und körperliche Untersuchung. Dies wird durch Liquorpunktion und bildgebende Tests bestätigt.
Die Behandlung zielt darauf ab, den Druck im Rückenmark zu senken; Kortikosteroide, Strahlentherapie und chirurgische Eingriffe werden eingesetzt.
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