Rauchvergiftung - Rauchvergiftung durch Kohlenstoffmonoxid, Blausäure, Reiz- und Stickgase

Mittlere Dringlichkeit
-Mäßig schwer

Das Rauchinhalationssyndrom bei Bränden variiert in seiner Schwere je nach dem verbrannten Material, der Temperatur des Rauchs, dem Sauerstoffgehalt der Umgebung, der Brenndauer, der Entfernung zum Brandherd und dem Restruß.

Es äußert sich durch erhebliche Kurzatmigkeit, violette Lippen, Ruß in den oberen Atemwegen und in schweren Fällen durch Bewusstlosigkeit aufgrund des Einatmens von Kohlenmonoxid (CO) und Blausäure (CN).

Die Diagnose erfolgt klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung. Durch Blutuntersuchungen wird der Giftstoff bestimmt und die Entwicklung der Vergiftung verfolgt.

Die Behandlung umfasst eine Sauerstofftherapie und Medikamente zur Behandlung von Atemwegsspasmen. In schweren Fällen kann eine orotracheale Intubation erforderlich sein. Besteht der Verdacht auf eine Blausäureinhalation, sollte das Gegenmittel Hydroxycobalamin verabreicht werden. Die Behandlung sollte sich nach dem klinischen Schweregrad und nicht nach den Laborergebnissen richten.

Bibliographische Referenzen
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  5. Indalecio Morán, Jaume Baldirà, Luís Marruecos, Santiago Nogué. Intoxicación por humo de incendio. Intoxicación clínica. Capítulo 24. Páginas 303-310. Grupo Difusión.
Verfasser/-in
Dr. Sara Vitoria
Copyright
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Symptome

    Dunkler Schleim, als wäre er mit kleinen Kohlenstückchen vermischt


    Atemnot


    Koma


    Krampfanfälle


    Verminderter Bewusstseinszustand

Prähospitale Empfehlungen

Sofortiges Verlassen des Geländes, um frische Luft zu bekommen.
Anrufen einer medizinischen Versorgung, um Anweisungen zu erhalten.