Raynaud-Syndrom

Sehr niedrige Dringlichkeit
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Durchblutungsstörungen der Finger und/oder Zehen, bei denen sich die Arterien verengen und der Blutfluss eingeschränkt ist.

Die Ursache ist in einigen Fällen bekannt, in anderen nicht, aber sie hängt für gewöhnlich mit kalten Temperaturen oder Stress zusammen.

Die Finger fühlen sich taub und kalt an und färben sich weiß oder blau.

Die Diagnose erfolgt klinisch und die Behandlung besteht darin, die Auslöser zu vermeiden. In seltenen Fällen sind Medikamente oder sogar eine Operation erforderlich.

Bibliographische Referenzen
  1. N.A. Flavahan, S. Flavahan, S. Mitra, M.A. Chotani. The vasculopathy of Raynaud’s phenomenon and scleroderma. Rheum Dis Clin North Am, 29 (2003), pp. 275-291
  2. L. Fraenkel. Raynaud’s phenomenon: epidemiology and risk factors. Curr Rheumatol Rep, 4 (2002), pp. 123-128
  3. F.M. Wigley. Raynaud’s phenomenon. N Engl J Med, 347 (2002), pp. 1001-1008
  4. Block, W. Sequeira. Raynaud’s phenomenon. Lancet, 357 (2001), pp. 2042-2048
  5. F.K. Tan, F.C. Arnett. Genetics factors in the etiology of systemic sclerosis and Raynaud’s phenomenon. Curr Opin Rheumatol, 12 (2000), pp. 511-519
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Symptome

    Veränderung der Farbe von Fingern/Zehen bei Kälte


    Finger/Zehen sind blass und/oder bläulich


    Blasser und kalter Zeh


    Geschwollene, violette oder rot-bläuliche Finger/Zehen


    Beschwerden an den Fingern / Zehen

Symptome, auf die Sie achten sollten

Farbveränderung zu Schwarz im betroffenen Bereich
Schlecht riechende Sekretion

Selbstfürsorge

Vermeiden von Kälteexposition.
Reduzieren von Situationen, die psychischen Stress verursachen.
Reduzieren des Tabakkonsums.
Ausüben von regelmäßiger körperlicher Betätigung, angepasst an Alter und körperlicher Verfassung, mindestens 3-mal pro Woche.
Reduzieren oder Vermeiden von Koffein- und/oder Alkoholkonsum.
Lockersitzende Kleidung verwenden.