Die Polymyalgia rheumatica ist eine entzündliche Erkrankung.
Die Ursache ist unbekannt. Häufig wird sie mit der Riesenzellarteriitis (Arteria temporalis) in Verbindung gebracht.
Sie äußert sich durch Schmerzen und morgendliche Muskelsteifigkeit, die vorwiegend in der Nackenregion und in Bereichen nahe der Schultern, des Rumpfes und der Hüften auftreten und die Beweglichkeit der Gelenke beeinträchtigen. Am häufigsten betroffen sind Schultern, Arme, Nacken, Rumpf, Becken und Oberschenkel.
Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der körperlichen Untersuchung und durch den Ausschluss anderer Krankheiten gestellt.
Die Behandlung basiert auf der langfristigen Einnahme von Kortikosteroiden. Bei Rückfällen können die Dosen erhöht oder, falls sie abgesetzt wurden, erneut begonnen werden.
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