Rheumatischer Vielmuskelschmerz

Sehr niedrige Dringlichkeit
Häufig-

Die Polymyalgia rheumatica ist eine entzündliche Erkrankung.

Die Ursache ist unbekannt. Häufig wird sie mit der Riesenzellarteriitis (Arteria temporalis) in Verbindung gebracht.

Sie äußert sich durch Schmerzen und morgendliche Muskelsteifigkeit, die vorwiegend in der Nackenregion und in Bereichen nahe der Schultern, des Rumpfes und der Hüften auftreten und die Beweglichkeit der Gelenke beeinträchtigen. Am häufigsten betroffen sind Schultern, Arme, Nacken, Rumpf, Becken und Oberschenkel.

Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der körperlichen Untersuchung und durch den Ausschluss anderer Krankheiten gestellt.

Die Behandlung basiert auf der langfristigen Einnahme von Kortikosteroiden. Bei Rückfällen können die Dosen erhöht oder, falls sie abgesetzt wurden, erneut begonnen werden.

Bibliographische Referenzen
  1. William P Docken. Clinical manifestations and diagnosis of polymyalgia rheumatica. UpToDate. Octubre 2016
  2. William P Docken. Treatment of polymyalgia rheumatica. UpToDate. Junio 2016.
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  6. Carol A. Langford. Síndromes vasculíticos. Harrison. Principios de Medicina Interna, 19e. Capítulo 385
Verfasser/-in
Dr. Patricia Sánchez
Copyright
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Symptome

    Morgendliche Gelenksteifheit


    Steifheit und Schmerzen in dem Gelenk, das den Arm mit der Schulter verbindet


    Steife Halswirbelsäule mit eingeschränkter Beweglichkeit des Nackens


    Schmerzen und/oder Steifheit im Hüftgelenk


    Schmerzen der Halswirbelsäule

Selbstfürsorge

Auf eine ausgewogene Ernährung achten: Vermehrter Verzehr von Obst, Gemüse, weißem Fleisch und weniger fettige und frittierte Speisen.
Ausüben von regelmäßiger körperlicher Betätigung, angepasst an Alter und körperlicher Verfassung, mindestens 3-mal pro Woche.
Vermeiden der Einnahme von rezeptfreien Medikamenten wie nicht-steroidalen Entzündungshemmern.