Schilddrüsenunterfunktion - Hypothyreose

Nicht dringend
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Es ist die Abnahme oder das Fehlen von Hormonen im Blut, die von der Schilddrüse produziert werden. Sie tritt am häufigsten bei Frauen und bei Personen über 60 Jahren auf.

Es gibt viele Ursachen, darunter: Autoimmunerkrankungen (Hashimoto-Krankheit), Schilddrüsenknoten, Thyreoiditis, chirurgische Entfernung der Drüse, Nebenwirkungen bestimmter Medikamente, Bestrahlung der Drüse und erbliche oder angeborene Hypothyreose. 

Sie äußert sich in Müdigkeit, Gewichtszunahme, Gesichtsschwellung, Kälteunverträglichkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verstopfung, trockener Haut, dünnem und trockenem Haar, verringertem Schwitzen, häufiger oder unregelmäßiger Menstruation, Fruchtbarkeitsstörungen, Depression und verlangsamter Herzschlag.

Die Diagnose erfolgt klinisch mittels Befragung, vollständiger körperlicher Untersuchung und Blutuntersuchung, die auf niedrige Schilddrüsenhormone abstellt.

Die Behandlung zielt darauf ab, die auslösende Ursache zu behandeln und den Hormonmangel durch tägliche Einnahme von synthetischem Schilddrüsenhormon zu korrigieren.

Bibliographische Referenzen
  1. Douglas S Ross. Diagnosis of and screening for hypothyroidism in nonpregnant adults. UpToDate. Dec 14, 2015.
  2. Douglas S Ross. Treatment of hypothyroidism. UpToDate. Feb 22, 2016.
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  5. J. Larry Jameson, Susan J. Mandel, Anthony P. Weetman. Trastornos de la glándula tiroides. Harrison. Principios de Medicina Interna. Volumen 2. 19º Edición. 2289:2293.
  6. M. Foz. Enfermedades del tiroides. Farreras Rozman. Medicina Interna. Volumen 2. 12º edición.2016:2024.
Verfasser/-in
Dr. Elvira Moreno
Copyright
© TeckelMedical 2026

Symptome

    Müdigkeit / Erschöpfung


    Weniger als 3 Stuhlgänge pro Woche - Verstopfungen


    Appetitverlust


    Verschlechterung der geistigen und/oder motorischen Fähigkeiten


    Steifheit aufgrund von Muskelkontraktion

Symptome, auf die Sie achten sollten

Schwierigkeiten beim Atmen
Gefühl von Kurzatmigkeit
Schwierigkeiten beim Schlucken
Verlust des Bewusstseinslevels.

Selbstfürsorge

Auf eine ausgewogene Ernährung achten: Vermehrter Verzehr von Obst, Gemüse, weißem Fleisch und weniger fettige und frittierte Speisen.
Ausüben von regelmäßiger körperlicher Betätigung, angepasst an Alter und körperlicher Verfassung, mindestens 3-mal pro Woche.
Eine Flüssigkeitszufuhr von 2 Litern pro Tag einhalten.
Konsultieren Sie Ihren Hausarzt über die Indikation von Schilddrüsenhormonen.
Reduzieren des Tabakkonsums.