Es ist die Abnahme oder das Fehlen von Hormonen im Blut, die von der Schilddrüse produziert werden. Sie tritt am häufigsten bei Frauen und bei Personen über 60 Jahren auf.
Es gibt viele Ursachen, darunter: Autoimmunerkrankungen (Hashimoto-Krankheit), Schilddrüsenknoten, Thyreoiditis, chirurgische Entfernung der Drüse, Nebenwirkungen bestimmter Medikamente, Bestrahlung der Drüse und erbliche oder angeborene Hypothyreose.
Sie äußert sich in Müdigkeit, Gewichtszunahme, Gesichtsschwellung, Kälteunverträglichkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verstopfung, trockener Haut, dünnem und trockenem Haar, verringertem Schwitzen, häufiger oder unregelmäßiger Menstruation, Fruchtbarkeitsstörungen, Depression und verlangsamter Herzschlag.
Die Diagnose erfolgt klinisch mittels Befragung, vollständiger körperlicher Untersuchung und Blutuntersuchung, die auf niedrige Schilddrüsenhormone abstellt.
Die Behandlung zielt darauf ab, die auslösende Ursache zu behandeln und den Hormonmangel durch tägliche Einnahme von synthetischem Schilddrüsenhormon zu korrigieren.
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