Es handelt sich um eine Krankheit, die die Blutgefäße betrifft, die für die Blutversorgung des Gehirns verantwortlich sind. Wenn ein Gefäß durch eine Embolie oder einen Thrombus verstopft ist, spricht man von einem ischämischen Schlaganfall und wenn die Läsion sekundär zu einem Riss des Gefäßes auftritt, spricht man von einem hämorrhagischen Schlaganfall.
Es gibt Faktoren, die das Schlaganfallrisiko erhöhen: Hohes Alter, familiäre Vorbelastung, Ethnie oder Geschlecht, hoher Blutdruck, Rauchen, Diabetes und Herzerkrankungen.
Die Symptome sind je nach betroffenem Hirnbereich unterschiedlich. Die häufigsten Symptome sind: Kraftverlust, veränderte Empfindungen in einer Körperregion, Schwierigkeiten beim Sprechen oder Gehen, Verziehen des Mundes und vermindertes Bewusstsein.
Die Diagnose wird auf der Grundlage einer Anamnese, einer vollständigen körperlichen Untersuchung, Blutuntersuchungen und einer Computertomographie gestellt.
Ein Schlaganfall aufgrund mangelnder Blutzufuhr wird mit Medikamenten behandelt, die "das Blut verflüssigen" (Fibrinolytika, Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer), oder mit interventionellen Techniken, bei denen ein Katheter verwendet wird, um die betroffenen Blutgefäße zu kanalisieren und ihr inneres Lumen durchlässig zu machen. Ein hämorrhagischer Schlaganfall aufgrund eines gerissenen Blutgefäßes erfordert in der Regel eine chirurgische Behandlung. In beiden Fällen ist die Behandlung sehr dringend und unaufschiebbar. Nach der akuten Phase müssen viele Patienten rehabilitiert werden, um die durch die fehlende Hirnwasserversorgung verlorene Funktionen wiederzuerlangen.
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