Schlaganfall - Hintere Hirnarterie

Sehr dringend
-Mäßig schwer

Es handelt sich um eine Krankheit, die die Blutgefäße betrifft, die für die Blutversorgung des Gehirns verantwortlich sind. Wenn das Gefäß durch eine Embolie oder einen Thrombus verstopft ist, spricht man von einem ischämischen Schlaganfall, und wenn die Läsion sekundär zu einem Riss des Gefäßes auftritt, spricht man von einem hämorrhagischen Schlaganfall.

Es gibt Faktoren, die das Schlaganfallrisiko erhöhen: Hohes Alter, familiäre Vorbelastung, Ethnie oder Geschlecht, hoher Blutdruck, Rauchen, Diabetes und Herzerkrankungen.

Der Schlaganfall äußert sich durch Kopfschmerzen, Doppeltsehen, Verlust des Sehvermögens in der Hälfte des Gesichtsfeldes (Hämianopsie), veränderte Empfindungen, veränderte Sprache, Übelkeit, Schwindel und unsicheren Gang.

Die Diagnose wird klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung gestellt. Die Untersuchung sollte durch eine Computertomographie ergänzt werden.

Die Behandlung einer Ischämie sollte innerhalb von drei Stunden nach Auftreten der Symptome erfolgen, um Folgeerscheinungen zu vermeiden, und gilt als medizinischer Notfall. Es werden Medikamente verabreicht, um den Thrombus oder das Gerinnsel, das das Blutgefäß verstopft, aufzulösen. In ausgewählten Fällen kann eine endovaskuläre Behandlung eingesetzt werden, um das verstopfte Gefäß von innen zu befreien. Patienten mit einer Blutung haben eine schlechtere Prognose und benötigen möglicherweise einen chirurgischen Eingriff.

Bibliographische Referenzen
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Verfasser/-in
Dr. Elvira Moreno
Copyright
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Symptome

    Gedächtnisdefizit


    Verlust von mehr als der Hälfte des Sichtfeldes auf beiden Augen


    In beiden Augen blind


    Eingeschränkte Beweglichkeit in einem Bein


    Partieller Verlust des Sehvermögens

Prähospitale Empfehlungen

Ruhe bewahren.
Anrufen einer medizinischen Versorgung, um Anweisungen zu erhalten.
Nicht essen oder trinken, um Verschlucken zu vermeiden.