Es handelt sich um eine Krankheit, die die Blutgefäße betrifft, die für die Blutversorgung des Gehirns verantwortlich sind. Wenn das Gefäß durch eine Embolie oder einen Thrombus verstopft ist, spricht man von einem ischämischen Schlaganfall, und wenn die Läsion sekundär zu einem Riss des Gefäßes auftritt, spricht man von einem hämorrhagischen Schlaganfall.
Es gibt Faktoren, die das Schlaganfallrisiko erhöhen: Hohes Alter, familiäre Vorbelastung, Ethnie oder Geschlecht, hoher Blutdruck, Rauchen, Diabetes und Herzerkrankungen.
Symptome, die auf eine Beteiligung der mittleren Hirnarterie hindeuten, sind: Asymmetrie des Gesichts aufgrund eines abweichenden Mundwinkels, Kraftverlust auf einer Körperseite, verändertes Gefühl auf derselben Seite (Arm und Bein), teilweiser Verlust des Sehvermögens und Verlagerung des Blicks auf eine Seite. Befindet sich die Hirnläsion auf der linken Seite, kommt es auch zu Sprachstörungen; befindet sie sich auf der rechten Seite, erkennt der Patient nicht, dass er krank ist.
Die Diagnose wird klinisch durch Befragung und körperliche Untersuchung gestellt. Die Untersuchung sollte durch eine Computertomographie ergänzt werden.
Die Behandlung im Falle einer Ischämie sollte innerhalb von drei Stunden nach Auftreten der Symptome erfolgen, um Folgeerkrankungen zu vermeiden, und gilt als medizinischer Notfall. Es werden Medikamente verabreicht, um den Thrombus oder das Gerinnsel, das das Blutgefäß verstopft, aufzulösen. In ausgewählten Fällen kann eine endovaskuläre Behandlung eingesetzt werden, um das verstopfte Gefäß von innen zu befreien. Patienten mit einer Blutung haben eine schlechtere Prognose und benötigen möglicherweise einen chirurgischen Eingriff.
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