Handgelenkstendinitis ist die Reizung und Schwellung der Sehnen im Handgelenk, die faserige Strukturen sind, die den Muskel mit dem Knochen verbinden und bei der Bewegung unterstützen.
Im Allgemeinen sind sie das Ergebnis einer Überlastung der Sehne während der Arbeit oder beim Sport, entweder durch übermäßige Anstrengung oder durch schlechte Haltungen. Der Elastizitätsverlust der Sehne, der im Alter auftritt, begünstigt ihr Auftreten.
Sie äußert sich durch starke Schmerzen in der betroffenen Region und die Unfähigkeit, das Gelenk zu bewegen.
Die Verdachtsdiagnose wird durch eine klinische Befragung und körperliche Untersuchung gestellt. In vielen Fällen muss der Verdacht durch bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen und Ultraschall bestätigt werden.
Die Hauptbehandlung ist Ruhe. Da es sich um Verletzungen durch Überanstrengung handelt, muss der Betroffene die betroffene Region für einige Tage (mindestens 7) schonen und Wärme oder Kälte auf die betroffene Stelle anwenden. Entzündungshemmer helfen, sowohl den Schmerz als auch die Entzündung zu reduzieren. In den folgenden Tagen sind Dehnungsübungen erforderlich, um das Problem zufriedenstellend zu lösen.
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