Es handelt sich um das Vorhandensein eines Blutgerinnsels im Sinus duralis, der das Blut aus den Hirnvenen sammelt und zum Herzen zurückführt.
Die Hauptrisikofaktoren sind solche, die eine Hyperkoagulabilität begünstigen, wie die Einnahme bestimmter Medikamente, Schwangerschaft und Wochenbett, Neoplasmen, Infektionen und Dehydrierung.
Das häufigste Symptom sind Kopfschmerzen, die von fokalen neurologischen Defiziten, Krampfanfällen und verändertem Geisteszustand oder Koma begleitet sein können.
Die Diagnose wird auf der Grundlage einer ausführlichen Anamnese, einer vollständigen körperlichen Untersuchung, Blutuntersuchungen und bildgebender Verfahren gestellt.
Die Grundbehandlung besteht in der Gabe von Antikoagulanzien und Analgetika zur Schmerzlinderung. Eine Thrombolyse und/oder ein dringender chirurgischer Eingriff sind manchmal erforderlich, wenn die Krankheit nicht auf die medizinische Behandlung anspricht.
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